VP-Klucsarits: Mit Appellen allein verhindert man keinen Gehsteigschmutz

Umweltpolitik, die sich nur auf Plakatwerbung beschränkt, macht Wien nicht sauberer

Wien (VP-Klub) - "Spät aber doch hat sich die zuständige Stadträtin, wie von der ÖVP immer wieder gefordert, der zunehmenden Verschmutzung der Wiener Straßen angenommen", so der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Rudolf Klucsarits, heute in einer Reaktion auf eine Pressekonferenz der Stadträtin.

Mit dem erhobenen Zeigefinger und Appellen wird die zunehmende Verschmutzung im Öffentlichen Raum Wiens aber nicht zu stoppen sein. Ein Maßnahmenpaket, das sich, wie heute angekündigt, auf Ermahnungen der Bürger und teure Werbekampagnen stützt, kann einfach nicht den gewünschten Erfolg bringen und Wien von der Straßenverschmutzung befreien, so Klucsarits. Gerade die Hundekotproblematik beweise, dass eine Beschränkung auf Appelle nicht fruchtet. Aufklärung sei gut, aber nur mit entsprechenden offensiven Ergänzungsmaßnahmen verbunden kann eine Verbesserung der Situation herbeiführt werden. Klucsarits forderte daher eine strengere Überwachung der Hundehaltebestimmungen, plus der Schaffung einer Stadtwache, die unter anderem auch für die Überwachung der Reinhalte- und Grünanlagenverordnung zuständig wäre.

Weiters müsse man dem steigenden Speermüllaufkommen auf den Straßen Wiens mit einer kostenlos und bezirksweise durchgeführten Entrümpelungsaktion zu Leibe rücken. Auch in diesem Bereich wird eine Plakataktionen wohl kaum eine merkbare Bewusstseinsänderung mit sich bringen. "Eine Beschränkung der Umweltpolitik der Stadt Wien auf Plakatwerbung ist nicht jene aktive Politik, die notwendig wäre, um in Hinkunft die Umweltstandards in dieser Stadt zu halten und zu verbessern", so Klucsarits. "In zwei Jahren wird man feststellen, dass sich trotz teurer Werbekampagnen an der Situation nichts geändert hat und dann ist man punkto Straßensauberkeit dort, wo man vorher gestanden ist. Bis dahin werden die Straßen, Gehsteige und Grünflächen Wiens mit noch mehr Schmutz belastet sein", so der ÖVP Wien Umweltsprecher.

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