Generali-Studie: Lieber mehr Pension als Gehalt

Existenz der betrieblichen Altersvorsorge bei Österreichern zu wenig bekannt. Betriebliche Kollektivversicherung stärkt ab Herbst die 2. Säule.

Wien (OTS) - Dem Altersvorsorgemarkt in Europa wird ein rasantes Wachstum vorausgesagt. "Die Quote der über 65-Jährigen verdoppelt sich europaweit von derzeit 25% auf rund 55% im Jahr 2050", erklärt Dr. Hans Peer, stv. Vorstandsvorsitzender der Generali Versicherung. "In Österreich erwarten 90% eine weitere Kürzung der staatlichen Pension", skizziert Peer aus einer Generali-Umfrage und geht davon aus, dass die Privathaushalte noch stärker in ihre Altersvorsorge investieren. Doch während in Europa neben der privaten auch die betriebliche Altersvorsorge für das Schließen dieser Pensionslücke sorgt, fristet die sogenannte 2. Säule in Österreich ein vergleichsweise bescheidenes Dasein. Neue Erkenntnisse über die Hintergründe dazu liefert eine aktuelle Generali-Umfrage von marketmind unter 500 unselbständig Erwerbstätigen in Österreich Anfang Mai 2005.

Generali-Umfrage: Verzicht auf Gehaltserhöhung zugunsten Betriebspension Die spontane Bekanntheit der betrieblichen Altersvorsorge in Österreich liegt bei nur 6%, die gestützte Bekanntheit bei knapp 54%. 58% der Befragten wünschen sich mehr Informationen über die Möglichkeiten der 2. Säule. 81% der Arbeitnehmer wurden von ihrem Unternehmen noch nie auf die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge angesprochen. "Diese Ergebnisse decken große Wissenslücken auf, die es zu schließen gilt", resümiert Peer. Aber am meisten überrascht wohl, dass 51% der Arbeitnehmer zugunsten einer Betriebspension auf eine Gehaltserhöhung in Höhe von 50 Euro im Monat verzichten würden. "Hier liegt nicht nur ein großer Aufklärungsbedarf seitens der Arbeitnehmer, sondern auch der Arbeitgeber vor. Denn laut WIFO-Erkenntnissen glauben mehr als 80% der Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter eine Lohnerhöhung gegenüber der Einführung einer Betriebspension vorziehen", sieht Peer großen Handlungsbedarf bei den künftigen Beratungsgesprächen.

TEAM Pension als "Turbo" für die 2. Säule "Für die betriebliche Altersvorsorge bedeutet das mittelfristig große Wachstumschancen. Die ab Herbst startende Betriebliche Kollektivversicherung ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Stärkung der 2. Pensionssäule", so die Erwartungen von Ernst Schmid, Vorstand der Generali-Versicherung für Personensparten. Die Beratungsschulungen zum neuen Vorsorgeprodukt TEAM Pension laufen bereits, ehe die Generali mit in Kraft treten der neuen "Pensi-onsfondsrichtlinie" am 23. September als Anbieter der ersten Stunde starten kann. "Wir streben mit der TEAM Pension zumindest einen Marktanteil in der Höhe unseres betrieblichen Geschäfts, also von rund 14 Prozent, an und wollen dabei vor allem kleine und mittlere Unternehmen von den Vorteilen der betrieblichen Altervorsorge überzeugen", so Schmid.

Altersvorsorge statt Gehaltserhöhung bringt bis zu 70% mehr Pension Die TEAM Pension ist eine klassische Lebensversicherung in Form einer Gruppen-Rentenversicherung mit einer garantierten Mindestverzinsung von derzeit 2,75%. "Sicherer Ertrag und konservative Veranlagung -unter diesem Motto steht für den Arbeitnehmer bereits zu Vertragsabschluss die Rente fest", erläutert Dr. Wolfgang Huber, Leiter "Verkauf Leben" bei der Generali und Vorstand der Bonus Mitarbeitervorsorgekasse, das Wesen der Betrieblichen Kollektivversicherung. "Im Vergleich zu seiner privaten Altersvorsorge erhält der Arbeitnehmer unter anderem durch den Wegfall der Lohnnebenkosten, Sozialversicherungsbeiträge, Einkommenssteuer und der niedrigeren Versicherungssteuer um bis zu 70% mehr Jahresnettopension", bringt Huber die Vorteile auf den Punkt. Für den Dienstgeber sind Beiträge bis zu 10% der Lohn- und Gehaltssumme als Betriebsausgabe absetzbar.

Arbeitnehmerbeiträge auch staatlich gefördert Der Arbeitnehmer hat mit der TEAM Pension die Möglichkeit, eigene Beiträge bis zur Höhe der Arbeitgeberbeiträge zum Pensionsaufbau zuzusteuern. Ungeachtet der Höhe des Dienstgeberbeitrages werden Arbeitnehmerbeiträge vom Staat bis zu 1.000 Euro im Jahr gefördert (der aktuelle Förderbeitrag liegt bei 9% p.a.); sie sind aber auch im Rahmen der gesetzlichen Sonderausgabe-Regelung absetzbar.

Von rund 240.000 Unternehmen haben erst 36.000 Unternehmen in Österreich eine betriebliche Vorsorgemaßnahme für ihre Mitarbeiter getroffen. "Um sich an die europäischen Spitzenländer im Bereich betriebliche Vorsorge - Niederlande, Schweiz und Großbritannien -anzunähern, sind gemeinsame Anstrengungen notwendig", bekräftigt Generali-Vorstand Peer. Die Informationslücken sind sowohl seitens der Unternehmen als auch der Arbeitnehmer groß. In ihrer Marktoffensive setzt die Generali Versicherung daher auf intensive Beratungstätigkeit.

Zwlt.: Generali: Mit 14% Marktanteil führender Anbieter
Mit einem Marktanteil von fast 14% zählt die Generali zu den führenden Anbietern in der betrieblichen Vorsorge, die sie mit einem Full-Service an Beratung und individuellen Produktlösungen abdeckt. Das jährliche Prämienvolumen konnte die Generali in diesem Geschäftsbereich in den vergangenen drei Jahren um 38% auf 33,2 Mio. Euro steigern. Bei den Neuverträgen stiegen die Prämieneinnahmen um 82% auf 7,66 Mio. Euro.
Die Bonus Mitarbeitervorsorgekasse der Generali konnte sich auf dem Markt hervorragen etablieren. In den Jahren 2003 und 2004 zählte die Bonus zum Top-Performer unter allen Mitarbeitervorsorgekassen in Österreich.

Background:
Die Generali Gruppe ist einer der führenden Finanzdienstleister in Österreich. Zur Gruppe zählen in Ös-terreich unter dem Dach der börsennotierten Generali Holding Vienna AG u.a. die Generali Versicherung AG, die Europäische Reiseversicherung AG, die Generali Bank AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus Mitarbeitervorsorgekassen AG. Mit einem Marktanteil von 14,1 % zählt die Generali zu den drei Top-Playern auf dem österreichischen Versicherungsmarkt.

Rückfragen & Kontakt:

Generali Gruppe
Mag. Christine Rohrer
Tel.: (++43-1) 534 01-2446
Fax: (++43-1) 534 01-1593
Christine.Rohrer@generali.at
http://www.generali.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EAG0001