HGPD-Kaske: "Nicht schon wieder grassern, Herr Minister!"

Dienstleistungsgewerkschafter schmunzelt über KHG-Inserate

Wien (HGPD/ÖGB) - "Ich will einmal hoffen, dass es die junge Liebe ist, die das Gedächtnis unseres Finanzministers trübt", erklärt Rudolf Kaske, Vorsitzender der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) anlässlich der Inseratenkampagne Karl-Heinz Grassers zur Abschaffung der Trinkgeldsteuer: "Vor einem halben Jahr klang alles noch ganz anders. Da wollte der Finanzminister unbedingt auf die mittels Kreditkarte gegebenen Trinkgelder zugreifen und damit die seit Jahrzehnten nie exekutierte Trinkgeldsteuer mit neuem Leben erfüllen. Erst nach massivem Druck unserer Gewerkschaft, der Wirtschaftskammer, verschiedener PolitikerInnen und der Medien hat sich KHG durchgerungen, die Trinkgeldsteuer ganz abzuschaffen."++++

Kaske wundert sich weiter: "Die Inserate, in denen der Finanzminister jetzt die Abschaffung der Trinkgeldsteuer abfeiert, haben wohl ein wenig mehr als ein Trinkgeld gekostet. Es wird doch hoffentlich nicht Selbstverliebtheit sein, die Karl-Heinz Grasser dazu bewogen hat, Steuergelder dafür auszugeben - dabei hat er im Moment doch eh ausreichend Medienpräsenz." Der HGPD-Vorsitzende abschließend: "Ich glaube die meisten ÖsterreicherInnen können sich noch sehr gut erinnern, wie die Sache mit der Trinkgeldsteuer gelaufen ist. Die meisten wissen auch noch, was die neue Wortschöpfung grassern angeblich heißen soll: flunkern, schwindeln, übertreiben, täuschen."

ÖGB, 16. Mai 2005 Nr. 309

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