Broukal: Gorbachs Eigen-PR wird langsam unerträglich

Von "zusätzlichen Forschungsgeldern" keine Spur

Wien (SK) "Wenn Vizekanzler Gorbach heute stolz aussendet 'Aufteilung der zusätzlichen Forschungsgelder ist erfolgt', dann möchte ich ihn fragen: 'Zusätzlich' zu welchen Geldern?", sagte SPÖ-Forschungssprecher Josef Broukal am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Nach ihren eigenen Plänen muss die Regierung in den Jahren 2005 bis 2010 4,1 Milliarden Euro mehr für Forschung und Entwicklung ausgeben, damit sie ihr Drei-Prozent-Ziel erreicht. Angekündigt ist eine Milliarde auf Pump, also gerade einmal ein Viertel", betonte Broukal. ****

Über deren Teil-Vergabe könne man noch so viele Presseaussendungen machen, das Geld wird davon nicht mehr. "Was ist mit den restlichen drei Milliarden, die wir laut dem 'Österreichischen Forschungs- und Technologiebericht' der Bundesregierung bis 2010 noch brauchen werden?", fragte Broukal. "Aber das kümmert den Herrn Vizekanzler ja nicht mehr. Im Geist ist er längst schon Geschäftsführer eines Unternehmens, das Zeitungsberichten zufolge öffentliche Einrichtungen kaufen will, die Gorbach derzeit politisch unterstehen", so Broukal abschließend. (Schluss) up

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