Gehrer: Uni-Infrastrukturprogramm wird auf 70 Mio. Euro aufgestockt

12 Mio. Euro für den Start des "Austrian Institute of Science and Technologie" und 5 Mio. Euro für die Exzellenzentren der Akademie der Wissenschaften - Frist zur Einreichung von Uni-Infrastrukturprojekten verlängert

Wien, 16. Mai 2005 (ÖVP-PD) Das Uni-Infrastrukturprogramm wird für 2005 und 2006 um 20 Mio. Euro von 50 Mio. Euro auf 70 Mio. Euro aufgestockt. "Mit der Ausweitung des Programms 'Uni-Infrastruktur' unterstützen wir die Schwerpunktsetzungen und die Profilentwicklung an den Universitäten und stärken deren Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Die Einreichfrist für Projekte, die mit dem Uni-Infrastrukturprogramm gefördert werden sollen, war ursprünglich bis Ende Mai vorgesehen. Um den Universitäten die Möglichkeit zu geben, in ihren Planungen die Aufstockung zu berücksichtigen, wird diese Frist nun verlängert. Dies wurde bereits mit dem neuen Präsidium der Rektorenkonferenz abgesprochen. Aus den beiden vorangegangenen Uni-Infrastrukturprogrammen erhielten die Universitäten seit 2001 74,5 Mio. Euro. Mit der Aufstockung des laufenden Programms haben die Universitäten somit insgesamt 144,5 Mio. Euro für die Verbesserung der Forschungsinfrastruktur zur Verfügung. ****

Beim Reformdialog am 1. Mai wurde bekannt gegeben, dass der
Bund bis 2010 die Mittel für Wissenschaft und Forschung um eine Milliarde EUR aufstockt. "Die Ausweitung der Forschungsoffensive beinhaltet auch die Einrichtung des 'Austrian Institutes of Science and Technologie', für das der Bund 12 Mio. Euro 2006 zur Verfügung stellt", so Gehrer. Der Vorschlag von Prof. Zeilinger, eine Exzellenz-Universität in Österreich einzurichten, wird derzeit von einer Fachexpertengruppe intensiv beraten. Bis zum Sommer soll ein Umsetzungskonzept vorliegen. "Mit den 12 Mio. Euro ist der Bundesanteil für den Start der Exzellenz-Universität gesichert", sagte Bildungsministerin Gehrer. Wichtige Maßnahmen sind für Gehrer auch die Aufstockung des FWF um 15 Mio. Euro 2005 und 18 Mio. Euro 2006 sowie die zusätzlichen Mittel für die Exzellenz-Zentren der Akademie der Wissenschaften in der Höhe von 5 Mio. Euro für 2006. Weitere Gelder fließen in die von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstütze Forschung. Für 2005 und 2006 stehen aus der Forschungsmilliarde insgesamt 125 Mio. Euro zur Verfügung. "Investitionen in Wissenschaft und Forschung sind Investitionen in die Zukunft und Grundlage für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Bundesregierung baut deshalb die Forschungsoffensive weiter aus und investiert bis 2010 zusätzlich eine Milliarde Euro", so Gehrer abschließend.

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