Martinz: Endlich tut sich etwas

Schlanke einfache Struktur bei Förderungen und im Tourismus. LR Martinz begrüßt Haider-Reaktion.

Klagenfurt (OTS) - Nichts anderes habe er, LR Josef Martinz, erreichen wollen, als dass der Gesellschaften-Dschungel im Tourismus und die Bürokratie in der Förderpolitik endlich vereinfacht werden. "Ich freue mich, dass der Tourismus- und Wirtschaftsreferenten endlich auf die dringlichen Forderungen der Kärntner Unternehmer und der ÖVP Kärnten reagiert. Doch müssen der Ankündigung, ein Abspecken sämtlicher Strukturen herbeizuführen, auch Taten folgen", sagt Martinz.

Es hätte keinen Rechnungshof für die Feststellung der Zahl der Gesellschaften gebraucht, da mittlerweile seit Jahren die ÖVP-Forderung nach Vereinfachung der Strukturen im Raum stehe. "Aber durch den Rechnungshofbericht sieht selbst der Wirtschafts- und Tourismusreferent, wie notwendig die Rückführung sämtlicher verschachtelter Gesellschaften auf je eine schlagkräftige Werbe- und Förderungsschiene ist", so Martinz.

Martinz fordere im Tourismus eine unternehmerfreundliche Kärnten Werbung mit entsprechenden Abteilungen. "Die Tourismusholding ist eine drei Jahre alte Idee, die nicht verwirklicht wurde. Wir brauchen keine neue Idee, sondern eine Kärnten Werbung, die im Sinne der Tourismusbetriebe Kärnten am Markt stärker denn je positioniert", fordert Martinz. Die Kärnten Werbung sei auf keinen Fall die verlängerte Marketingabteilung eines Tourismusreferenten. Polit-Sekretäre als Aufsichtsratsvorsitzende würden jedoch das Gegenteil beweisen.

Weiters müssten laut Martinz endlich die in der Generalversammlung gefassten Beschlüsse umgesetzt werden. "Es geht um Packages mit den Billig-Fluglinien wie auch um verstärkte Marketingaktivitäten. Nach dem Sommer 2004 brennt der Hut", berichtet Martinz. Doch müsse die Werbung für Kärnten im Ausland auch mehr wert sein. Die Reduktion des Werbebudgets in dieser Situation sei laut Martinz fahrlässig.

Das Schnüren buchbarer Angebote sowie die Infrastrukturmaßnahmen für eine Saisonverlängerung stünden seit Jahren aus. "Offensichtlich ist die Zeit reif, damit sich endlich etwas zum Positiven bewegt. Ich biete auf jeden Fall meine Mitarbeit an", erklärt Martinz. Der Tourismusreferent sei gefordert, nach den Jahren des Auseinanderdividierens, den Schulterschluss zwischen Unternehmer, Regionen, Kärnten Werbung und Österreich Werbung wieder her zu stellen.

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