Posch kritisiert Beleidigung Franz Klammers durch BZÖ-Scheuch

"Ortstafelfrage vernünftig lösen"

Wien (SK) "Wenn einem argumentativ nichts mehr einfällt, dann greift man zu persönlichen Untergriffen" - Kritik an den Aussagen von BZÖ-Bündnissprecher Scheuch im Zuge der gestrigen Parlamentsdebatte zu den zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten übte SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Posch hatte in seiner Rede im Plenum Franz Klammer als "Prototyp eines Kärntners" bezeichnet und seine positiven Aussagen zur Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln zitiert. Dazu Scheuch in einem Zwischenruf: "Ein Prototpy ist das nicht mehr! Er ist schon ein älteres Modell!" Für Posch eine untergriffige Abwertung: "Die Menschen in unserem Land über 50 werden sich freuen, als 'ältere Modelle' abqualifiziert zu werden." ****

Posch hatte Franz Klammer zitiert, der gemeint hatte: "Ich verstehe auch nicht ganz, dass es nicht möglich sein soll, zweisprachige Ortstafeln dort aufzustellen, wo es vorgesehen ist. Es wundert mich, dass es in der heutigen Zeit noch Leute gibt, die nicht in der Lage sind, zu akzeptieren, dass zwei Sprachen gesprochen werden." Auch SPÖ-Menschenrechtssprecher Posch erhofft sich eine vernünftige Lösung der Ortstafelfrage. Dazu müssten aber auch "bestimmte Hardliner" ihre Haltung ändern, dazu zähle der Landeshauptmann aber auch Gruppen wie der Abwehrkämpferbund, so Posch, der für eine "tolerante Haltung" eintritt; dies würde der Sache, dem Land Kärnten und letztlich auch allen Akteuren dienen, so der SPÖ-Menschenrechtssprecher abschließend. (Schluss) ah

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