AK: Runter mit den Treibstoffpreisen!

Wirtschaftsminister Bartenstein soll Branchenuntersuchungs-Ergebnisse bis Mitte Juni vorlegen!

Wien (OTS) - Treibstoff ist zu teuer, kritisiert die AK. Die aktuelle Preismeldung zeigt: Die Nettopreise bei Eurosuper liegen um 2,17 Cent, bei Diesel um 2,24 Cent über dem EU-Durchschnitt. "Immer rechtzeitig vor einer Reisewelle steigen die Preise", kritisiert AK Energieexpertin Dorothea Herzele. Ein um zwei Cent teurer Sprit koste Autofahrern und Pendlern im Jahr rund 150 Millionen Euro, davon kassiere der Finanzminister 25 Millionen Euro an Umsatzsteuer, so Herzele. Die AK fordert Minister Bartenstein auf, bis Mitte Juni die Ergebnisse der Branchenuntersuchung des Mineralölmarktes vorzulegen.

Die AK verlangt ferner, dass auch die Wettbewerbsbehörden angesichts der meist vor Urlaubswellen - wie jetzt vor Pfingsten -steigenden Spritpreise das Verhalten der Mineralölfirmen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Nettopreise für Benzin liegen heuer schon das sechste Mal um zwei Cent über dem EU-Schnitt, für Diesel bereits das dritte Mal. "Es hapert am Wettbewerb", kritisiert Herzele, "der von Wirtschaftsminister Bartenstein nach dem gescheiterten Spritgipfel im April 2004 versprochene verstärkte Wettbewerb ist bisher ausgeblieben." Die Spritpreise sinken nicht auf EU-Niveau.

AK Tipp: Ostösterreicher sollten noch zu Hause tanken -erfahrungsgemäß ist das Tanken im Osten günstiger als im Westen. Wenn es sich vermeiden lässt, sollte der Tank nicht bei Autobahntankstellen oder bei Tankstellen bei Autobahnausfahrten aufgefüllt werden, diese sind extrem teuer.

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