Hofmann: Dienstleistungsscheck bietet unkomplizierten Weg in ein legales Arbeitsverhältnis

Wien, 2005-05-13 (fpd) - "Der Dienstleistungsscheck tritt Anfang 2006 in Kraft und hat zum Ziel, Beschäftigungen im ‚Unternehmen Haushalt' auf eine rechtlich einwandfrei Basis zu stellen", betonte heute der freiheitliche Abgeordnete DI Max Hofmann. ****

Derzeit seinen etwa 150.000 Personen in den österreichischen Haushalten beschäftigt, davon aber nur etwa 10.000 legal. Innerhalb von fünf Jahren solle sich diese Zahl verdoppeln. "Der Dienstleistungsscheck bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, schwarz Beschäftigte im haushaltsnahen Bereich in eine legale Beschäftigung überzuführen", so der freiheitliche Wirtschaftssprecher.

Grundsätzlich sei vorgesehen, daß mit den Schecks Haushaltshilfen (etwa Putzfrauen, Kindermädchen oder Gartenhelfer) künftig nicht mehr schwarz entlohnt würden. Dafür müsse der Dienstgeber etwa in Trafiken oder Postämtern einen Scheck erwerben, mit dem die Arbeitskraft dann einerseits bezahlt, andererseits aber auch unfallversichert sei. Der Dienstnehmer müsse dann spätestens im Folgemonat den Scheck bei einer Gebietskrankenkasse persönlich oder postalisch einreichen und erhält das Geld überwiesen.

"Natürlich können mit dem Dienstleistungsscheck nur Personen beschäftigt werden, die über eine Arbeitsgenehmigung verfügen", so Hofmann abschließend. (Schluß)

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