ARBÖ: Keine Geldverschwendung durch untaugliche Vortestgeräte

Mehr Bewusstseinsbildung und punktgenaue Kontrollen

Wien (OTS) - Die Kosten für den Kauf von Alko-Vortestgeräten sind aus Sicht des ARBÖ nur dann gerechtfertigt, wenn die technische Qualität der Geräte eine Genauigkeit der Messergebnisse verlässlich gewährleistet. Dies stellt der ARBÖ anlässlich der gestern, Donnerstag, im Plenum des Nationalrats beschlossenen 21. StVO-Novelle fest, die den Einsatz derartiger Vortestgeräte prinzipiell möglich macht.

Die Verwendung nicht geeichter Vortestgeräte wäre eine Verschwendung von Steuergeldern, die effizienter in Bewusstseinskampagnen investiert werden könnten. Jedenfalls sei nun durch die vorgesehene Verordnung des Verkehrsministers sicherzustellen, dass nur jene technische Geräte freigegeben werden, die dem höchsten Stand der jeweiligen Technik entsprechen, so der ARBÖ.

Zu richtiger Zeit und am richtigen Ort kann bei Alkohol-Lenkern heute mit Alkomaten und Planquadraten vorgegangen werden. Vor allem in Heurigengegenden, im Umfeld von Diskotheken, an Wochenenden und in der Nacht ist der stärkere Einsatz der Exekutive gefragt.

Der ARBÖ begrüßt, dass alle Verkehrsschilder auch künftig alle zwei Jahre kontrolliert werden und nicht nur alle fünf Jahre, wie dies das Verkehrsministerium im Entwurf zur 21. StVO-Novelle ursprünglich beabsichtigte. Diese Streckung der Kontrollen auf fünf Jahre hätte nach Ansicht von ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar einen "Schilderwald auf Dauer" bewirkt.

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