Schülerunion: Schüler schreien nach Mitbestimmung

Am Weissensee zeigten 320 Schüler auf, wo Missstände an Schulen herrschen

Wien (OTS) - Bereits zum zweiten Mal fand von 5. bis 8. Mai der größte Österreichische Schülerkongress der Schülerunion im Kärntner Techendorf statt, bei dem sich knapp 320 Schülerinnen und Schüler am Ufer des Weissensees versammelten. Neben den diversen Workshops zeigten die Schüler die Missstände an Österreichs Schulen auf. An diesem Wochenende wurde der Startschuss zur Kampagne der Schülerunion gegeben, die unter dem Titel "What’s wrong?" steht und aufzeigt, wo es in Österreichs Schulen an Infrastruktur, Mitbestimmung und Unterrichtsqualität mangelt.

"Schülerinnen und Schüler bekommen noch immer keine Chance, in Experten-Gremien vertreten zu sein. Das ist unfair und unschlau. Wir wissen, wo der Schuh im Bildungswesen drückt - und mit dieser Kampagne zeigen wir es auf. Die Politiker müssen begreifen, dass sie auch mit uns Schülern sprechen müssen, wenn es um Bildungsfragen geht", erklärt Jürgen Stöttinger, Bundesobmann, worum es der Schülerunion bei ihrer neuen Kampagne geht. Am Weissensee in Kärnten wurden alle 320 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Missständen an den Schulen und Verbesserungsvorschlägen für das Österreichische Bildungssystem befragt. 85 Prozent der Befragten finden es sehr wichtig, dass sie die Möglichkeit erhalten, Lehrerinnen und Lehrern Feedback zu geben. Sie sehen es als Chance, die Qualität der Bildung und des Unterrichts zu heben. Sehr oft fehlt es den befragten Schülerinnen und Schülern an ausreichender behindertengerechter Ausstattung an den Schulen. Das war erst der Anfang der Österreichweiten Kampagne.

Wissen, Erfahrung und Spaß vor Kärntens Traumkulisse

In 16 Seminargruppen konnten sich die Jugendlichen in den verschiedensten Bereichen weiterbilden und Erfahrungen sammeln. Von einer englischsprachigen internationalen Gruppe über eine Outdoor-Gruppe, die sich mit Bewegung, Fitness und Ernährung im Alltag auseinander setzt, bis hin zu einem politischen Planspiel reichte das Angebot. "Natürlich wollten wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur ein spannendes Seminar und viel Information bieten, sondern gleichzeitig auch für Spaß und Action während des Wochenendes sorgen", erklärt Enrico Radaelli, Cheforganisator des riesigen Events, das Rahmenprogramm. Neben sportlicher Betätigung bei einem Fußballturnier gab es die Möglichkeit für eine nächtliche Fackelwanderung und traditionelles Kärntner Frika-Essen. "Die Veranstaltung war wie auch im letzten Jahr ein voller Erfolg und hat seinesgleichen in Österreich bisher noch nicht gefunden", ist Radaelli mit dem Verlauf des Kongresses äußerst zufrieden.

Bildungsprogramm: http://schuelerunion.at/alpha/index.php?artikel=110

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Jürgen Stöttinger, Bundesobmann
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