Bayr: Doppeltes Spiel der ÖVP auf Kosten der Biker

ÖVP stellt sich abermals gegen Interessen der MotorradfahrerInnen

Wien (SK) Bei der heutigen Parlaments-Debatte zur Novelle der Straßenverkehrsordnung, bei der unter anderem ein Antrag der SPÖ-Abgeordneten Petra Bayr auf Freigabe von Busspuren für einspurige KFZ in der StVO mit den Stimmen der Regierungsparteien abgelehnt wurde, outete sich die ÖVP als Partei, die die Forderungen der FahrerInnen von einspurigen Kraftfahrzeugen offensichtlich nur zu propagandistischen Zwecken missbraucht. ****

"Während der Spitzendkandidat der ÖVP Wien Briefe an die "Lieben Motorradfans!" schreibt und darin die Freigabe von Busspuren für einspurige KFZ fordert und zwei Wiener VP-Gemeinderäte einen Antrag an den Gemeinderat selben Inhalts einbringen, zeigt die Bundespartei ihr wahres Gesicht und lehnt jede Verbesserung für Biker ab", ist Bayr über die Haltung der ÖVP empört.

Besonders entlarvend dabei erwies sich die Aussage von Abg. Miedl, der meinte, für die Freigabe von Busspuren sei in der StVO kein Platz, "diese Spielereien machen wir nicht mit". Bayr fasst zusammen:
"Die Taktik der ÖVP ist also enttarnt. In Wien tut ihr Spitzendkandidat so, als hätte er sein Herz für MotorradfahrerInnen gefunden. Auf Bundesebene tut die ÖVP genau das Gegenteil und blockiert, wo immer es nur geht."

Abschließend weist die Abgeordnete noch auf das breite Forderungspaket der "red biker" für die FahrerInnen von einspurigen KFZ hin. Die "red biker" sind ein SPÖ-naher Motorradverein, bei dem Bayr selbst aktiv ist. Nähere Infos sind unter www.redbiker.at zu finden. (Schluss) ps/mp

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