Prähauser: Probleme bei Stickoxid- und Rußpartikel-Ausstoß ernst nehmen

Rußpartikel-Filter fördern

Wien(SK) Es gelte, sich ernsthaft mit umweltbezogenen Problemen auseinanderzusetzen, und sich nicht - so wie Vizekanzler Gorbach - in "blumige Antworten" zu flüchten, unterstrich SPÖ-Abgeordneter Stefan Prähauser am Donnerstag im Nationalrat. Zudem müssten Rußpartikel-Filter gefördert werden. ****

Auf die Frage, warum er nicht daran denke, Partikelfilter-Nachrüstungen zu unterstützen, sei es durch Investition oder anderweitig, habe Vizekanzler Gorbach die "sehr blumige Antwort" gegeben, dass man dieses Problem "bei der Wurzel packen muss". Gorbach sei auf einen "Spiegel"-Artikel aufmerksam zu machen, in dem Vergleiche zwischen Dieselmotoren in Deutschland und Amerika angestellt würden. Aufgrund seiner gesundheits- und umweltschädigenden Wirkung sei der Rußpartikelausstoß durch Rußpartikelfilter zu begrenzen. Daher müssten diese Filter auch gefördert werden, betonte Prähauser.

Stickoxiden sei mit Hilfe von Katalysatoren und Harnstoffzusätzen beizukommen - hier habe man, wie im "Spiegel"-Artikel nachzulesen, in Deutschland bereits einen "erfolgreichen Weg erprobt". Durch eine Kombination von Katalysatoren und Harnstoffzusätzen könne eine 80-prozentige Verringerung der Stickoxide erreicht werden. Die Umwelt müsse es uns wert sein, "hier nicht nur Probleme an der Wurzel zu packen, sondern sich ernsthaft mit solchen Dingen auseinanderzusetzen", führte Prähauser abschließend an die Adresse Gorbachs aus. (Schluss) mb

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0031