WOLFMAYR: ENDLICH BEWEGUNG IN DER SCHULGESETZGEBUNG!

Wien, 12. Mai 2005 (ÖVP-PK) Mit Erleichterung, dass endlich Bewegung in die Schulgesetzgebung kommt, reagiert ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr auf die Abschaffung der Zweidrittelmehrheit in Schulfragen im heutigen Plenum des Nationalrates. Verwundert ist Wolfmayr darüber, "dass einzig die Grünen diesem historischen Gesetzesantrag kein grünes Licht geben wollten." ****

"In welche Richtung bewegen wir uns jetzt weiter?", fragte Wolfmayr und sieht gleichzeitig die Möglichkeit, dass es - wie nach jedem jahrzehntelangen Reformstau - eine Art "Dammbruch der Ideen und Wünsche" geben könnte, "dem wir schnell und effizient durch ein differenziertes Vorgehen zu begegnen können."

"Hinter allen Bedenken und Ängsten, die es auch gibt, sollten wir das große, übergeordnete und gemeinsame Ziel nicht aus den Augen lassen - das Ziel einer qualitätvollen Schule, die jedes einzelne Individuum nach seinen Möglichkeiten fördert und fordert", so Wolfmayr weiter und machte allen Kritischen, Vorsichtigen, Ängstlichen und Zögerlichen Mut: "Vieles scheint nach dem Fall der Zweidrittelmehrheit möglich, zugleich werden wichtige Eckpunkte markiert und notwendige Grenzen gezogen. Auch das ist wichtig, um die vielen Gespräche und Diskussionen in praktikable und akzeptable Umsetzungen münden zu lassen."

Der Dialog sei jedenfalls noch lange nicht beendet, "wir sind gerade mittendrin", ist Wolfmayr überzeugt. Als steirische Abgeordnete verwies sie dabei auf viele Ideen und Impulse, die zum Thema Schule aus der Steiermark gekommen sind und kommen. "Wir tun sicher gut daran, wenn wir diesen Dialog weiterhin nach dem bewährten Motto führen: Soviel Stabilität wie nötig, soviel Bewegungsfreiheit wie möglich! Zum Nutzen derer, um deren berufliche und private Zukunft es in erster Linie geht: zum Nutzen der zu bildenden und auszubildenden Kinder, der Schüler und Schülerinnen!"
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