SPÖ-Reindl: Wien als Sportstadt gut positioniert

Wien (SPW-K) - "Wien ist als Sportstadt - entgegen den
Behauptungen der Wiener ÖVP - auch international gut positioniert. Das beweisen nicht nur der renommierte Wien-Marathon, sondern auch die Groß-Sportveranstaltungen wie die gerade stattfindende Eishockey-Weltmeisterschaft oder die Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2008. Was Wien aber darüber hinaus ebenfalls wichtig ist, ist das besonders umfangreiche Angebot in der Stadt für die Ausübung von Breitensport- als auch sogenannten Randsportarten durch die Bevölkerung. Gerade dabei bietet Wien eine Vielzahl von Möglichkeiten", stellte Donnerstag der Sportsprecher der Wiener SPÖ, Mag. Thomas Reindl, in einer Replik zu den Ausführungen der beiden VP-Politiker Hahn und Kenesei zu diesem Thema fest.

Selbstverständlich könne man Gutes noch besser gestalten, deshalb investiere die Stadt auch laufend in die Optimierung von Sportanlagen, setzte Reindl fort. Er erinnerte daran, dass umfangreiche Umgestaltungsarbeiten in der von den beiden ÖVP-Politikern angesprochenen Stadthalle über die Bühne gegangen wären und ebendort international bemerkenswerte Sportveranstaltungen wie u.a. das Fest der Pferde oder die Tennis-Trophy stattfinden würden. Bei den Besuchern der Veranstaltungen sei die Stadthalle jedenfalls nach wie vor sehr beliebt, meinte der Mandatar. Er wies zudem auf die Adaptierung des Ernst-Happel-Stadions im Hinblick auf die Fußball-EM 2008 mit einem Betrag von über 18 Millionen Euro hin. Als einer der zahlreichen Maßnahmen werde noch im heurigen Jahr eine Rassenheizung installiert, eine Initiative, die höchst widersprüchliche Stellungnahmen innerhalb der Wiener ÖVP zeitigte, hob Reindl hervor.

Welchen großen Stellenwert die Stadt der Sportausübung seitens der Bevölkerung zumesse, belege u.a. die Initiative "Bewegung findet Stadt", die in ihrer Art und Größe einmalig in Europa sei. Die Schulwettkämpfe "Athletics light", Europas größter Sportwettbewerb, würden jährlich von über 20.000 jungen Menschen genützt, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Einige kurzfristige technische Unzulänglichkeiten im Zuge der Eishockey-WM sollten jedenfalls nicht über die umfassenden Leistungen Wiens für den Sport hinwegtäuschen, betonte Reindl.

Hinsichtlich des Vorschlags der ÖVP, ein neues Sportzentrum im Bereich des künftigen Bahnhofes Wien-Europa Mitte zu errichten, meinte der Gemeinderat, dies sei eine durchaus diskussionswürdiger Standort unter vielen anderen. Fatal wäre es allerdings, bereits jetzt durch einen Schnellschuss sich auf einen Standort festzulegen, ohne sämtliche Grundlagen und Bedingungen - auch hinsichtlich der anderen Standorte - einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, schloss Reindl. (Schluss)

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