PRINZ: SCHULEN BRAUCHEN VERLÄSSLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Wien, 12. Mai 2005 (ÖVP-PK) Schüler, Lehrer und Eltern brauchen verlässliche Rahmenbedingungen in einem vielfältigen, den modernen Gegebenheiten angepassten schulischen Angebot. "Natürlich müssen wir immer wieder Schritte setzen, die den Erfordernissen der Zeit entsprechen. Natürlich müssen wir ständig darauf achten, das Bildungsniveau und die Bildungsinhalte anzupassen. Aber die Grundprinzipien des differenzierten öffentlichen Schulsystem können und dürfen nicht ohne breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens verändert werden." Mit diesen Worten begrüßte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz die Aufhebung der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen. ****

Gerade in den ländlichen Regionen ist eine Differenzierung und Individualisierung ein besonderes Qualitätsmerkmal. "Unsere Hauptschulen mit ihren Leistungsgruppen können auf die Bedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler gezielt eingehen. Hier darf es keine groben Veränderungen geben", zeigt sich Prinz über den breiten parlamentarischen Konsens erfreut. "Damit setzen wir ein Zeichen für eine `Schule Neu’, die reformorientiert ihre Tradition fortsetzen kann", verweist der ÖVP-Abgeordnete als Mitglied des Unterrichtsausschuss etwa auf die geplante Einführung der Fünf-Tage-Woche, eine flächendeckende Tagesbetreuung auf freiwilliger Basis, Verbesserungen bei der Sprach- und Leseforderung und bei der Lehrerfortbildung sowie die Einführung von Pädagogischen Hochschulen. "Wir alle wollen die beste schulische Ausbildung für unsere Kinder und Jugendlichen, allein die Wege dazu gehen oft aus ideologischen und parteipolitischen Motiven auseinander. Und leider ist das sehr oft auf auch Kosten der Kinder bzw. der schulischen Weiterentwicklung passiert", so Prinz.

"Obgleich wir uns heute endlich wieder einmal auf einem mehrheitlich gemeinsamen Weg befinden, so ärgert es mich doch, dass von einigen hier im Hohen Haus ständig der Versuch unternommen wird, unser Schulsystem, unsere Schulen schlecht zu reden", verweist Prinz auf die gute Qualität des österreichischen Schulwesen. "Damit das so bleibt, sind immer wieder Veränderungen mit Augenmaß notwendig. Bei großen schulischen Entscheidungen aber ist es gut, dass eine breite parlamentarische Mehrheit erforderlich ist."
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