ÖGB-Thum: Medikamentengroßpackungen: Rauch-Kallat hat´s endlich kapiert

ÖGB-PensionistInnen für Änderung der Verschreibepraxis

Wien (ÖGB) - "Jetzt hat es auch Ministerin Rauch-Kallat kapiert:
Die Verschreibung von Kleinpackungen ist für chronisch kranke Menschen eine zusätzliche Belastung", kommentiert Werner Thum, Vorsitzender der ÖGB-PensionistInnen, die Entscheidung der Gesundheitsministerin, die Medikamentengroßpackungen wiedereinzuführen.++++

Die ÖGB-PensionistInnen haben sich schon vor Monaten gegen die Verschreibepraxis der Kleinpackungen für Dauermedikation ausgesprochen, denn diese bedeutet speziell für ältere Menschen eine unzumutbare Belastung - auch in Anbetracht der Tatsache, dass jedes Mal Zusatzkosten für Rezeptgebühren anfallen. Thum begrüßt, dass die Gesundheitsministerin ihre Entscheidungen nun überdacht hat und erwartet eine rasche Umsetzung. "In Zukunft wäre es jedoch wünschenswert, wenn Mitglieder dieser Regierung die Auswirkungen ihrer Entscheidungen bedenken, bevor sie diese Entscheidungen treffen und nicht ständig Beschlüsse rückgängig machen oder gar 'Deckel' einziehen müssen. Die Liste der 'Hoppalas' ist mittlerweile lang genug", so Thum abschließend. (bm)

ÖGB, 12. Mai
2005
Nr. 306

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