Wirtschaftsbund: Österreich wird bis 2010 3 Prozent F&E-Quote erreichen

Nicht nachvollziehbare Androsch-Kritik

Wien (OTS) - Österreich ist auf einem guten Weg, das
Lissabon-Ziel, nämlich die drei Prozent F&E-Quote bis 2010 tatsächlich zu erreichen. Ausgehend von einer F&E-Quote im Jahr 2000 von gerade einmal 1,9 Prozent lag die Quote 2004 bereits bei 2,27 Prozent, stellte heute, Donnerstag, der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf zur diesbezüglichen Kritik Androschs fest. ****

Auch die neuesten Zahlen seien erfreulich, so Kopf. Nach Schätzung der Statistik Austria wird die F&E-Quote Österreichs für das Jahr 2005 2,35 Prozent betragen. Die privaten und öffentlichen Mittel werden heuer somit über 5,7 Milliarden Euro ausmachen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent entspricht.

Erfreulich aus Sicht des Wirtschaftsbundes ist zudem die beim Arbeitsmarktgipfel erfolgte Zusage den Forschungsfreibetrag auch für die Auftragsforschung einzuführen. Dieses vom Wirtschaftsbund bereits im Herbst 2004 formulierte Ziel wäre ein gutes Signal in Richtung Klein-und Mittelbetriebe, denn vor allem die mittelständische Wirtschaft kann sich eine eigene Forschungsabteilung oft nicht leisten und vergibt Forschungsaufträge an Dritte.

Abschließend erklärte Kopf, dass die durchschnittliche F&E-Quote der EU bei 1,9 Prozent liegt. In Österreich hingegen habe es noch nie zuvor eine derartige Dynamik für F&E-Ausgaben gegeben, wie in dieser Legislaturperiode. Angesichts dieser Fakten sei die Kritik Androschs nicht nachvollziehbar, so Kopf.

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