Martinz: Vernünftiger Schritt in die Zukunft

Ortstafeln: Die Vernunft und das friedliche Miteinander haben gesiegt. Absage an Auto-Freak Rudi Vouk.

Klagenfurt (OTS) - Die Befürchtungen der letzten Tage, die die Mehrheitsbevölkerung zu den neuen zweisprachigen Ortstafeln geäußert hatte, seien heute beigelegt worden. "So herrschte heute im Beisein von Bundeskanzler Schüssel das friedvolle Miteinander vor und es ist deutlich geworden, dass die Menschen der Minderheits- und Mehrheitsbevölkerung in eine gemeisame Zukunft sehen", berichtet LR Josef Martinz vom Aufstellen der zweisprachigen Ortstafeln in Schwabegg, Windisch Bleiberg und Ludmannsdorf. Es sei immer der Dialog, der Zerwürfnisse, Ängste und Vorbehalte beseitigen könne. "Wir sind uns der hochsensiblen Thematik immer bewusst gewesen. Alle an der Ortstafelfrage Beteiligten habe ihre Konsensbereitschaft unter Beweis gestellt, sodass im Sinne einer gemeinsamen Zukunft die Minderheitenpolitik nicht auf Ortstafeln reduziert wird", sagt Martinz.

Mit dem heutigen Bekenntnis zu einem friedvollen Miteinander und zur Toleranz sei auch an Autofreak Rudi Vouk und an seine rebellischen Anhänger eine entgültige Absage erteilt worden. "Ich möchte in die falsch geschriebenen slowenischen Ortsnamen nichts hineininterpretieren. Aber es ist bezeichnend, dass ausgerechnet Rudi Vouk daraus wieder Kapital schlagen möchte", weist Martinz hin.

Dank sei heute Bundeskanzler Schüssel auszusprechen, der einen Konsens herbeigeführt und die Vertreter aller Meinungen an einem Tisch vereinen konnte. "So sensibel dieses Thema auch ist, so hat die gesamte Bevölkerung Kärntens ein Recht darauf, dass eine Lösung erreicht und damit ein Schlussstrich gezogen wird", erklärt Martinz.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
kommunikation@oevpkaernten.at
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 18
http://www.oevpkaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0002