Gorbach erinnert: Verkehrs-Paketlösung für Wien-Ostregion bereits im März geschnürt

Wien (OTS) - "Die 300 mio Euro plus für die Infrastruktur können deshalb sofort beschäftigungswirksam werden, weil wir sie nicht in Großprojekte stecken, sondern in 30 - 40 kleinere Sanierungs- und Erweiterungsprojekte auf der Straße und der Schiene", erläuterte Verkehrsminister Hubert Gorbach am Donnerstag im Zuge der parlamentarischen Fragestunde im Nationalrat die Ergebnisse des Arbeitsmarktgipfels hinsichtlich seines Ressorts.

Das Maßnahmenpaket neu für die wichtigsten Verkehrsfragen Wiens und der Ostregion habe man bereits Anfang März in konstruktiven Gesprächen mit Bürgermeister Michael Häupl, Stadtrat Rudolf Schicker, ÖBB-Chef Martin Huber sowie dem Verkehrsministerium und der ASFINAG schnüren können, erinnerte Gorbach angesichts der Kritik der Opposition.

Damals habe man gemeinsam grünes Licht für den Zentralbahnhof Wien gegeben, der insgesamt 420 mio Euro kosten werde, so Gorbach. Die Stadt Wien habe sich weiters zu einer Vorfinanzierung für den Terninal Freudenau und die Winterhafenbrücke bereit erklärt, erinnerte der Verkehrsminister, so habe man auch dieses Projekt um 95 mio Euro auf Schiene bringen können.

Mit der Vorziehung der Götzendorfer Schleife um 105 mio Euro erreiche man eine bessere Anbindung der Städte Wien/Bratislava und der Lückenschluss des Autobahnrings rund um Wien werde die Stadt deutlich vom Transitverkehr entlasten, so Gorbach. Man habe sich im März darauf geeinigt, dass die Donauquerung in Form eines Tunnels unter der Donau und der Lobau erfolgen solle, fortgesetzt als Außentrasse entlang der Stadtgrenze Richtung Norden. Diese Variante würde etwa 1,6 Milliarden Euro kosten, erklärte Gorbach.

Weiters nehme man auch die Realisierung der B3d (A23) in Angriff mit einem geschätzten Volumen von 345 mio Euro, wodurch die Aufschließung des Flugfeldes Aspern gewährleistet werde, so Gorbach. Die A 22 werde verlängert und an die an die A4 bei Kaiserebersdorf angeschlossen. Die Gesamtkosten werden auf ca. 700 mio Euro geschätzt.

"Wer angesichts all dieser Projekte behauptet, in der Ostregion würden dringend notwendige Ausbaumaßnahmen nicht durchgeführt, befindet sich offensichtlich nach wie vor im Winterschlaf", schloss Gorbach.

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