Haubner: Dienstleistungsscheck schafft mehr sozialrechtliche Sicherheit

Starke Aufwertung von Haushaltstätigkeiten

Wien 2005-0512 (BMSG/OTS) - Vor allem Frauen werden vom Dienstleistungsscheck profitieren, weil eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen wird, eine Eigenpension zu erwerben", begrüßt Sozialministerin Ursula Haubner das heute im Nationalrat zu beschließende Gesetz.****

Meistens sind es Frauen, die in mehreren Haushalten für einige Stunden beschäftigt sind und nunmehr durch das Zusammenrechnen aller Tätigkeiten leichter über die Geringfügigkeitsgrenze in die eigenständige sozialrechtliche Absicherung kommen können. Derzeit seien etwa 150.000 Personen in den österreichischen Haushalten beschäftigt, davon aber nur etwa 10.000 legal, so Sozialministerin Haubner.

Der Dienstleistungsscheck sei einfach zu beziehen, eine Mindestentlohnung garantiert und die Beschränkung auf Personen mit einer legalen Arbeitsgenehmigung sei richtig. "Mir ist besonders wichtig, dass wir mit der freiwilligen Möglichkeit einer günstigen Pauschalversicherung gerade für Frauen einen weiteren Schritt hin zu mehr rechtlicher und sozialer Sicherheit schaffen" betonte die Sozialministerin.

"Ich halte das Dienstleistungsscheckgesetz für ein gutes beschäftigungs- und sozialpolitisches Vorhaben, weil nicht nur vielbeschäftigte Singles oder gut situierte Haushalte angesprochen werden - sondern nach einschlägigen Erhebungen zum Nachfragepotenzial - vor allem auch Haushalte mit älteren Menschen Vorteile erwarten können und damit das so bedeutende "Unternehmen Haushalt", wie im Regierungsprogramm verankert, nachhaltig gestärkt wird", betonte Sozialministerin Haubner abschließend.

(Schluss/bxf)

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