Schasching: Kinderfreunde erfreut über das Ende der Reformblockade bei Schulgesetzen

Wien (SK) Sehr erfreut zeigten sich die Österreichischen Kinderfreunde über die Einigung von ÖVP und SPÖ, die Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament beim Beschluss von Schulgesetzen fallen zu lassen. Auf Initiative und Druck der SPÖ konnte diese Reformblockade im letzten Unterrichtsausschuss beseitigt und heute im Nationalrat beschlossen werden. "Ich halte die Aufgabe der lähmenden Zwei-Drittel-Mehrheit für ein großes Signal", so die Schulsprecherin der Österreichischen Kinderfreunde und SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Endlich können die Empfehlungen der Zukunftskommission umgesetzt und Reformen für ein modernes und kindgerechtes Schulsystem in Angriff genommen werden!" ****

Die Österreichischen Kinderfreunde fordern seit Jahren eine Schule, die Chancengleichheit ermöglicht und den Lern- und Lebensbedürfnissen der Kinder und Eltern angepasst ist. Eine einheitliche bundesweite Gesetzgebung für den Kindergartenbereich, Förderung der Kinder ab dem Vorschulalter, eine gemeinsame Schule der 6- bis 15-Jährigen und vor allem das Recht der Eltern auf ganztägige schulische Betreuung sind die Eckpfeiler dieser Forderungen. Vorschläge, die auch die von Bundesministerin Gehrer eingesetzte Zukunftskommission zur Verbesserung des Schulsystems in ihrem Schlussbericht machte. Mit der Abschaffung der lähmenden 2/3-Mehrheit im Parlament sind alle diese Reformen endlich machbar, erklärte Schasching.

Trotz der versuchten Blockaden der Regierungsparteien und schier endlosen Verhandlungsreden ist Schasching überzeugt: "Ein kleiner Schritt für die Politik, aber ein großer für die Zukunft unserer Kinder!", so die SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) wf/mm

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