Leitl: "200 Handels- und Gewerbebetriebe sichern als Postpartner die Nahversorgung"

WKÖ-Präsident begrüßt ausgezeichnete Lösung - "Konsumenten müssen dank Postpartnern nicht auf Postdienstleistungen verzichten"

Wien (PWK345) - "Es handelt sich um eine ausgezeichnete Lösung: In nächster Zeit werden bereits rund 200 Handels- und Gewerbebetriebe die Nahversorgung mit Postdienstleitungen aufrecht erhalten", lobt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, das Verhandlungsergebnis zwischen Post, Ländern und Gemeinden sowie der Wirtschaft. In einer Vielzahl jener Orte, die von Postamts-Schließungen betroffen sind, werden 200 Handels- und Gewerbebetriebe als Postpartner Postamt-Leistungen erfüllen. Darüber hinaus werden Vertragspartner - darunter ebenfalls Handels- und Gewerbebetriebe - in 120 neuen Post-Servicestellen Produkte der Post anbieten.

Der WKÖ-Präsident zeigt sich erfreut, denn: "Grundsätzlich bedeutet eine Umsetzung des Konzepts eine dreifache Win-win-win-Situation für die Konsumenten und Postkunden, für die Nahversorgungsbetriebe und für die Post", so Leitl: "Dank der Postpartner müssen Konsumenten nicht auf Postdienstleistungen verzichten, die Nahversorger können mit einer besseren Kundenfrequenz und zusätzlichen Einnahmen rechen und die Post kann ihre Effizient steigern" In ganz Österreich beweisen bereits derzeit 122 gut funktionierende Postpartnerschaften, dass es trotz Schließung von Postämtern nicht zur Reduktion der Versorgung mit Postdienstleistungen kommen müsse. "Postpartnerschaften sind eine Win-win-win-Stituation und bringen allen etwas", resümiert Leitl.

"Die Postpartner stehen für eine Stärkung der Nahversorgung -insbesondere im ländlichen Raum", so Präsident Leitl weiter. Er misst den Themen Nahversorgung und Sicherung derselben im ländlichen Raum seit jeher große Bedeutung bei: "Nahversorgung ist eine unverzichtbare Kopf- und Herzensangelegenheit." Es sei eine historische Chance,
dass auf Gemeindeebene die Postdienstleistungen weiterhin erbracht werden und gleichzeitig die Nahversorgung in ohnehin gefährdeten Regionen gefestigt werden könnten, betonte der WKÖ-Chef. Nur mit zukunftsorientierten und modernen Konzepten könne der Bevölkerung die Angst vor dem Veröden der ländlichen Räume und Ortskerne genommen werden. "Wir haben ein flächendeckendes österreichweites Netz von Nahversorgern, welches wir gerne für die öffentlichen Dienste der Post zur Verfügung stellen", so Leitl.

Erich Lemler, Obmann der WKÖ-Bundessparte Handel, begrüßt die Chance für seine Mitgliedsunternehmen - vor allem kleinere Nahversorgungsbetriebe -, sich als Postpartner durch umfassende Serviceleistungen eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen. In konstruktiven Verhandlungen mit der Post sei es, so Handelsobmann Lemler, der Bundessparte Handel gelungen, zu Gunsten ihrer Mitglieder verbesserte Vertragskonditionen zu erreichen.

Einmal mehr streicht Lemler die Bedeutung des Handels für die Gesellschaft hervor: "Wir sind diejenigen, die Kommunikation ermöglichen, die Brücken schlagen zur wachsenden Zahl von älteren, nicht so mobilen Menschen." (JR)

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