FP-Klötzer: Atemwegserkrankungen durch Abgase auch in Wien stark im Steigen begriffen!

Flüssiggasbetrieb der Wiener Linien sollte genauestens überprüft werden

Wien, 12-05-2005 (fpd) - Auch Wien bleibt von einem Anstieg der Atemwegserkrankungen nicht verschont. Seitens der Medizin wird immer wieder darauf hingewiesen, dass sich besonders bei Kindern und älteren Menschen die Zahl der Erkrankungen dramatisch erhöht. Die größten Verursacher sind der saure Regen, die Industrieschadstoffe und der Schadstoffausstoß durch Benzin oder Diesel, so heute der Personalvertreter der Wiener Linien und Bezirksparteiobmann der Döblinger Freiheitlichen Heinz Klötzer.

Auch die Flüssiggasmotoren, deren Verbrennung als sehr schadstoffarm beworben wird, stellen ein massives Risiko für die Gesundheit dar. Die von der Stadt als "saubere Lösung" präsentierten Flüssiggasmotoren, die bei den Wiener Linien zum Einsatz kommen, sind nicht nur in der Anschaffung äußerst unökonomisch, sondern bergen auch ein gesundheitliches Risiko in sich!

Die Anschaffungskosten solcher Busse sind fast doppelt so hoch wie üblich angetriebene Fahrzeuge und auch der Wartungsbereich unterliegt wesentlich umfangreicheren und kostenintensiveren Maßnahmen und Überprüfungszeiten. Die Verbrauchsdaten, so Klötzer, sind nach wie vor als sehr hoch einzustufen. War Flüssiggas früher sehr günstig zu erwerben, so hat auch in diesem Bereich mittlerweile eine Preisanpassung stattgefunden womit die exorbitanten hohen Verbrauchswerte dieser Fahrzeuge in einem völlig neuen Licht erscheinen, so Klötzer.

Aber auch die Lebensdauer von Flüssiggasmotoren erreicht durch die enorme Hitze bei der Verbrennung nur ein Drittel eines herkömmlichen Dieselmotors. Bei der Jahreskilometerleistung des öffentlichen Dienstes in Wien ist dieser Faktor bereits aus betriebswirtschaftlicher Sicht kaum mehr vertretbar. Die Verbrauchswerte von rund 100 bis 170 Liter Flüssiggas pro 100 km sind im Vergleich zu dieselbetriebenen Fahrzeugen in keiner Weise akzeptabel und lassen den gasbetriebenen Bus in einem völlig neuen Licht erscheinen.

Wenn man den Umstand einbezieht, dass Gas sehr unangenehme Geruchseigenschaften hat und deswegen geruchhemmende Stoffe beigemengt werden müssen, ist es unabdingbar, im Sinne der Umweltbelastung und unserer Gesundheit diese Umstände gegenüber zu stellen und auf deren gesundheitlichen aber auch wirtschaftlichen Aspekt hin zu überprüfen, so Klötzer abschließend. (Schluß) jen

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