KV-Verhandlungen für die Papierindustrie erfolgreich abgeschlossen

Wien (GdC/ÖGB) - Reallohn- und Gehaltserhöhung plus Erhöhung des Pensionskassenbeitrags für rund 10.000 Beschäftigte der Papierindustrie, im Gesamthöhe von mehr als 3,1 Prozent, konnten von der Gewerkschaft der Chemiearbeiter durchgesetzt.++++

Der bereits mit dem KV-Abschluss vor einem Jahr eingeschlagene Weg zum Aufbau einer kollektivvertraglichen Pensionsvorsorge für alle Beschäftigten der Papierindustrie wurde erfolgreich fortgesetzt. Nach drei langwierigen Verhandlungsrunden erreichte das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Chemiearbeiter und der Privatangestellten eine der wirtschaftlichen Situation entsprechende Reallohn und Gehaltserhöhung plus eine Anhebung der betrieblichen Pensionskassenbeiträge.

Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate der vergangenen zwölf Monate von 2,44 Prozent werden die Löhne und Gehälter um 2,65 Prozent - mindestens jedoch um Euro 45 - erhöht. Zusätzlich werden 0,45 Prozent in eine Pensionskasse einbezahlt.
Dazu der Vorsitzende der Gewerkschaft der Chemiearbeiter, Wilhelm Beck: "Mit diesem Ergebnis von mehr als 3,1 Prozent für die Beschäftigten der Papierindustrie hat die Gewerkschaft bewiesen, dass auch unter schwierigsten Voraussetzungen und bei starkem "Gegenwind" einkommens- und sozialpolitischer Fortschritt durchsetzbar ist".

ÖGB, 12. Mai
2005
Nr. 302

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