Eder: Keine Mittel von Regierung für dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen in der Ostregion

Wien (SK) In der heutigen parlamentarische Fragestunde habe Infrastrukturminister Gorbach keine Angaben darüber machen könne, welche Projekte und wie viel Mittel für die Region Ost und den Großraum Wien vorgezogen werden, sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Konkret stellte ich Gorbach die Frage, wie viel Geld für zusätzliche Infrastrukturprojekte, etwa den Regionenring bzw. die Nordostumfahrung von Wien, bereit gestellt werden", so Eder. ****

Gorbach habe stattdessen umständlich von zahlreichen Klein-und Kleinstprojekten in der Fragebeantwortung gesprochen, die zwischen Neusiedler- und Bodensee realisiert werden sollen. "Gerade dort, wo der Verkehr am stärksten zunehmen wird, wo die höchsten Belastungen und die größten Probleme durch den Verkehr zu erwarten sind, dort wird kein einziges Projekt vorgezogen und umgesetzt", kritisierte der SPÖ-Verkehrssprecher.

"Die Bevölkerung von Wien und der Ostregion wird also in keiner Weise von den groß verkauften Ergebnissen des sogenannten Infrastrukturgipfels profitieren und noch viele Jahre weiter an der unzumutbaren Verkehrsituation leiden, da die Regierung nicht bereit ist, hier dringend notwendige Ausbaumaßnahmen bei der Straße oder Schiene durchzuführen", schloss Eder. (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001