Edlinger erhielt hohe Auszeichnungen der Ukraine

Wien (SPW) - Hohe ukrainische Auszeichnungen für den Präsidenten der Österreichisch-Ukrainischen Gesellschaft, den früheren Finanzminister Rudolf Edlinger: Die Stadt und Region Lemberg ehrten Edlinger kürzlich für seine Bemühungen um die Vertiefung der Beziehungen zwischen Österreich und der Ukraine. Und die Universität Lemberg verlieh Edlinger sogar das Ehrendoktorat für seine Verdienste um die österreichisch-ukrainischen Beziehungen.****

Edlinger ist seit 1997 Präsident der Gesellschaft und bemüht sich seither intensiv, in Europa Wissen über und Verständnis für die Anliegen der Ukraine zu fördern. Die Ukraine ist mit rund 48 Millionen EinwohnerInnen eines der größten Länder Europas. Die Westgrenze des Landes liegt geographisch näher zu Wien als zu Bregenz. Dennoch ist das Land durch die lange Zweiteilung Europas aus dem Bewusstsein vieler Menschen gerückt. Seit 1991 ist die Ukraine ein unabhängiger Staat und orientiert sich zunehmend in Richtung Westeuropa. Österreich und die Ukraine verbinden seit vielen Jahrhunderten Handelswege sowie politische, kulturelle und wissenschaftliche Beziehungen. Das erkennt vor allem die Wirtschaft. Die Ukraine zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Österreichs. Sie ist reich an Bodenschätzen, fruchtbaren Böden und Industrien.

"Durch die Präsidentenwahlen ist die Ukraine ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerückt und hat deutlich signalisiert, dass das Land seine Zukunft in Europa sieht. Die EU sollte daher die ausgestreckte Hand dieses Landes nicht zurückweisen. Denn die Hoffnungen der Menschen in der Ukraine sind auf die EU gerichtet. Gerade Österreich muss aufgrund der räumlichen und kulturellen Nähe dieses Landes großes Interesse an einer Entwicklung der Beziehungen auf allen Ebenen haben. Österreich sollte daher aktiv für eine Annäherung der EU an die Ukraine eintreten. Denn die Ukraine ist eine Chance für Europa und insbesondere für Österreich", so Edlinger. (Schluss)

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