Kernstock: Land NÖ unterstützt mit 700.000 Euro die Errichtung einer Therapie-Kletterhalle in Weinburg

Therapeutisches Klettern als zusätzliches Angebot im Pielachtal

St. Pölten, (SPI) - Die Gemeinde Weinburg, Bezirk St. Pölten, plant die Errichtung und den Betrieb einer Kletterhalle mit einer Gesamtnutzungsfläche von rund 1.000 Quadratmetern, die der gesundheitstouristischen Profilierung der Gemeinde sowie der Region Pielachtal dienen soll und sowohl für touristische als auch für therapeutische Zwecke zur Verfügung steht. Das Land NÖ fördert dieses Projekt mit insgesamt 700.000 Euro aus Regionalförderungsmitteln, die Fertigstellung ist mit Ende 2006 geplant. "Die Destination Mostviertel sieht in diesem Konzept ein zusätzliches attraktives Angebot der Tourismusstrategie Pielachtal und wird diese Anlage zielgerecht in ihre Werbeaktivitäten einbinden. Im Gebäude selbst werden sich im Rahmen einer Gemeinschaftspraxis mehrere Ärzte und Physiotherapeuten einmieten und zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Ein wichtiger Impuls für die Gemeinde und Region", freut sich der St. Pöltner SP-LAbg. Otto Kernstock über die Vergabe der Fördermittel.****

Das Klettern dient nicht nur zur Erhaltung von Kraft und Beweglichkeit der gesamten Muskulatur, sondern vermittelt ein intensives Körpergefühl. Gymnastische Übungen und spielerische Bewegungsaufgaben fördern das Gleichgewichtsgefühl und die Beweglichkeit. Außerdem kann mentale Stärke damit trainiert werden, da Klettern einen hohen Grad an Konzentration und Willensstärke erfordert. Die Medizin hat dieses Potential schon längst erkannt und setzt das Klettern gezielt als Therapie und zur Rehabilitation ein, da die PatientInnen durch die Bewegungserfahrung an der Kletterwand viel Freude und Selbstvertrauen gewinnen. "Es gibt wohl kaum eine Sportart, die in den vergangenen Jahren eine so rasante Entwicklung vom Individualsport zum Breitensport für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchlaufen hat, wie der Klettersport. Im Speziellen das Indoor-Klettern erreichte große Beliebtheit, da die Hallen einerseits leicht erreichbar sind und andererseits der Kletterer seinen Sport nach der Arbeit unabhängig vom Wetter leicht betreiben kann", so LAbg. Kernstock abschließend.
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