Zehn Jahre nach dem EU-Beitritt: Bilanz kann sich sehen lassen

Mikl-Leitner: Rechtzeitig mit Nachbarländern zusammengearbeitet

St. Pölten (NLK) - "Auch für die neue Programmplanungsperiode ab 2007 gilt es, so viele Gelder wie möglich aus Brüssel nach Niederösterreich zu holen", meinte Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leiter heute im Landhaus in St. Pölten bei einer Pressekonferenz. Dabei seien das Lobbying in Brüssel und Allianzen mit anderen Regionen Europas besonders wichtig, um das Optimum aus den Fördertöpfen herauszuholen.

Mikl-Leitner zog auch Bilanz über zehn Jahre EU-Mitgliedschaft. Die Wirtschaft Niederösterreichs sei seit 1995 real um 21,9 Prozent gewachsen, österreichweit nur um 20,5 Prozent. Die Zahl der Betriebe in der gewerblichen Wirtschaft sei um 32 Prozent gestiegen. Auch bei der Kaufkraft liege Niederösterreich um 3,7 Prozent über dem österreichischen Durchschnitt, bei der Beschäftigung hätte es einen Zuwachs von 501.400 auf 526.900 Arbeiter und Angestellte gegeben. "Diese positiven Zahlen haben wir vor allem dadurch erreicht, dass wir rechtzeitig mit unseren Nachbarländern zusammengearbeitet und uns auf eine grenzüberschreitende Entwicklung eingestellt haben", ist Mikl-Leitner überzeugt. Als Beispiel nannte sie das Fitnessprogramm; seit 1998 wurden 4.500 Projekte umgesetzt, wodurch 8.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und weitere 45.000 Arbeitsplätze abgesichert werden konnten.

Der Geschäftsführer der NÖ Landesakademie, Mag. Alberich Klinger, informierte über eine Befragung, bei der 53 Prozent angaben, dass der Lebensstandard im Vergleich zur Zeit vor dem EU-Beitritt gestiegen sei. Bei der Frage nach Begriffen, die mit der Europäischen Union verbunden werden, fiel 85 Prozent der Befragten das Wort "Frieden" ein.

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