GPA-Jugend zu Gehrer: "Feiern bis zur Pensionierung!"

63 Jahre wäre ein guter Zeitpunkt für BM Gehrer, um in den Ruhestand zu treten

Wien (GPA/ÖGB) - Heute feiert Bildungsministerin Gehrer ihren 63. Geburtstag. SchülerInnen und StudentInnen haben hingegen keinen Grund zum Feiern. Deshalb veranstalten sie heute, Mittwoch, ab 14.00 Uhr am Minoritenplatz unter dem Motto "Happy Birthday Lisl!" eine etwas andere Geburtstagsparty.++++

"Das Kasperltheater rund um die Zwei-Drittel-Mehrheit in Bildungsangelegenheiten passt in das Gesamtkonzept der Chaostruppe rund um die Bundesministerin", kritisiert GPA-Jugendvorsitzender Rene Pfister die Arbeitsweise der Bildungsministerin.
"Das Versagen im Schulbereich ist ja nicht zuletzt an der PISA-Studie abzulesen. Seit Jahren schrillen die Alarmglocken. Zu hohe KlassenschülerInnenhöchstzahlen, eine Trennung nach Hauptschule und Gymnasium, Privatschulen für die Reichen. All das macht eine individuelle Förderung unmöglich. Die Bildungsministerin wundert sich zwar, dass unsere SchülerInnen in internationalen Vergleichen schlecht abschneiden, geändert wird aber nichts. Es wird Zeit, dass die beratungsresistente Bildungsministerin endlich die Scheuklappen abwirft und erkennt, dass ihre Politik unser Land in den bildungspolitischen Ruin treibt", so Pfister.

"Studiengebühren, gepaart mit Inkompetenz und dubiosen Hochschulgesetzen runden das Gesamtbild des zehnjährigen Stillstandes im universitären Bereich ab", ärgert sich der Vorsitzende der GPA-StudentInnen, Konstantin Wacker, über die Bildungsministerin. "Eine Ministerin, die sich an einem Tag gegen Studiengebühren ausspricht und sie am nächsten Tag einführt, hat jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Eine Ministerin, die die studentische Selbstverwaltung parteipolitischen Zwecken opfert, ist untragbar geworden. Eine Ministerin, die die Universitäten zuerst aushungert und dann privatisiert, hat ihr Ablaufdatum überschritten", ist Wacker überzeugt.

"Wir haben genug von dieser Husch-Pfusch-Politik, die nur die Interessen einiger weniger befriedigt. Mit 63 Jahren ist ein guter Zeitpunkt gekommen, endlich in Pension zu gehen. Deswegen feiern wir heute den Anfang vom Ende. Auf dass es nur mehr besser werden kann!",

ist Pfister überzeugt. ÖGB, 11. Mai 2005 Nr. 296

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