Tschechien - das Meer der Sehenswürdigkeiten

Wien (OTS) - Das Gebiet der Tschechischen Republik liegt zwar
nicht an den Stränden eines Meeres oder Ozeans, aber es kann sich eines Meeres an Sehenswürdigkeiten und Denkmälern rühmen. Tschechien wird oft als Grossmacht in der Anzahl der im Verzeichnis der UNESCO eingetragenen Denkmäler bezeichnet. Ausser den vielen Burgen, Schlössern und Ruinen aller Baustile, sind auch die Denkmäler der Volksarchitektur und die Freilichtmuseen und die unter Denkmalschutz stehenden Zentren der Städte und Dörfer sehenswert.

Die Tschechische Republik konnte bereits zwölf Mal mit grosser Freude die Nachricht von der Eintragugng tschechischen Denkmäler in die UNESCO - Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufnehmen. Eine der ersten tschechischen Denkmäler, welches in das Verzeichnis der UNESCO eingetragen wurde und auch eines der am meisten besuchten ist, ist der historische Kern Prags. Einen unwiederbringlichen Zauber haben auch die historischen Kerne von Ceský Krumlov und Telc, welche am gleichen Tag wie der Prager Kern in das Verzeichnis der UNESCO aufgenommen wurden.

Unweit dieses malerischen Städtchens in der Vysocina befinden sich zwei weitere Denkmäler, welche Bestandteil des Welterbes wurden. Das erste davon ist die Wallfahrtskirche des Hl. Jan Nepomucký am Grünen Berg bei Zd'ár nad Sázavou, ein Meisterwerk des Barockbaumeisters Jan Blazej Santini aus dem 18. Jahrhundert.

Dem gegenüber stellt das Areal Lednice-Valtice ein unikates Kulturgebiet dar, in welchem sich die barocke und neugotische Architektur der beiden Schlösser mit den winzigen Bauten im romantischen Geist und dem Park, welcher lt. der Prinzipien der englischen Landschaftsarchitektur gepflegt ist, vereinigen. Im Jahre 1998 wurde in das Verzeichnis des Welterbes der Komplex des erzbischöflichen Schlosses und dessen Gärten in Kromeríz, ein außergewöhnlich gut erhaltenes Schaustück eines barocken Schlosssitzes, eingetragen. Ein Jahr später dann, das Renaissance Schlossareal in Litomysl mit unikater Sgraffiti Dekoration der Fassaden und Dachgiebel. Das Dorf Holasovice in Südböhmen stellt ein außerordentlich erhaltenes traditionelles mitteleuropäisches Dorf dar, mit Bauten im Stil des sog. südböhmischen Bauernbarocks, welche aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen.

Bei der Aufzählung der tschechischen Denkmäler der UNESCO dürfen wir auch nicht auf die Brünner Villa Tugendhat vergessen und ein regelmäsiges Jourfix des CzechTourimus am 11. Mai ab 9.30 Uhr wird im Caffeehaus Central, Herrengasse, 1010 Wien den allen 11 vorgeschriebenen Denkmäler, genau wie dem letzten - jüdischer Stadt Trebic und der Basilik der hl. Prokop - gewidmet.

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