Greenpeace unzufrieden mit Resümee des Feinstaub-Hearings

Landeshaupleute-Konferenz muss am 25. Mai zu Ergebnissen kommen

Wien (OTS) - Nicht zufrieden zeigt sich die Umweltorganisation Greenpeace mit dem Ergebnis des heutigen Feinstaub-Hearings im Lebensministerium. Diesem zufolge würden politische Prozesse nämlich "einfach länger dauern", so das unbefriedigende Resümee der Veranstaltung.

"Gut ist, dass die Feinstaub-Debatte mit den Interessensvertretern vom Ministerium endlich öffentlich gemacht wurde", meint der Greenpeace-Verkehrsexperte Erwin Mayer dazu. "Weitaus weniger gut ist dagegen, dass alle Interessensvertreter das Hearing verlassen mussten, als es gerade spannend zu werden begann", kritisiert Mayer. Um noch vor der Sommerpause zu konkreten Beschlüssen gegen Luftverschmutzung und Lärm zu gelangen, muss sich die Landeshauptleutekonferenz nun endlich deklarieren. Dem Immissionsschutzgesetz Luft zufolge sind nämlich die Landeshauptleute, die auf keine einzige der bisherigen Greenpeace-Forderungen reagiert haben, für die Reduktion der Luftschadstoffkonzentrationen zuständig, insbesondere bei Feinstaub und Stickoxiden.

So fordert Greenpeace von Umweltminister Pröll weiterhin, die Länder bei der Bekämpfung von Feinstaub, Ozon, Lärm und CO2 entsprechend in die Pflicht zu nehmen. "Wir erwarten uns, dass die Landeshauptleute bei ihrer Konferenz am 25. Mai endlich konkrete Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung setzen", sagt Greenpeace-Sprecher Mayer. "Und wir erwarten uns weiters, dass ihnen Umweltminister Pröll auf die Sprünge hilft, nachdem wir bislang noch keine einzige Reaktion auf unsere Forderungen erhalten haben", so Mayer.

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