ÖAMTC: Unbeständiges Wetter bringt positive Unfallbilanz

Bilanz GTI-Treffen am Wörthersee

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Sollte nichts Dramatisches mehr passieren, werden die Unfallzahlen über Christi Himmelfahrt im Bereich des Vorjahres liegen", zog man in der ÖAMTC-Informationszentrale am Sonntagmittag erstes Resümee . Nach Analyse der Christophorus-Einsätze und Auswertung der Verkehrsmeldungen gab man sich von Seiten des Clubs optimistisch, dass die ohnehin gute Bilanz von 2004 heuer noch knapp unterboten werden könnte. "Die Statistik wird auf jeden Fall um die sieben Verkehrstote vom Vorjahr liegen. 2003 starben noch 13 Personen ", informiert Alfred Obermayr. "Leider gab es wieder einige schwere Unfälle mit Fußgängern. Maßnahmen zum Schutz von schwachen Verkehrsteilnehmern müssen schneller umgesetzt werden", so der Verkehrsexperte weiter.

Einen Grund für die Unfallbilanz sieht der ÖAMTC im unbeständigen Wetter. Bis auf die Veranstaltung am Wörthersee blieb der Ausflugsverkehr über Christi Himmelfahrt ruhig. In der Nacht auf Sonntag begann es vom Westen her auch zu schneien. Auf hochgelegenen Straßen, wie über den Arlberg, wurden Kettenpflichten ausgesprochen. Nockalmstraße und Maltatal Hochalpenstraße wurden wegen Neuschnee gesperrt. Am Vormittag zog die Schlechtwetterfront immer weiter nach Westen. Sogar von der West Autobahn wurde zwischen Mondsee und Seewalchen Schneefahrbahn gemeldet. Um die Mittagszeit kam es vor allem in Oberösterreich zu Behinderungen wegen Schneefall. Der Pötschenpass zwischen Bad Goisern und Bad-Aussee musste wegen mehrerer Unfälle auf der glatten Fahrbahn gesperrt werden. Der Paß Gschütt bei Gosau war nur mit Winterausrüstung befahrbar.

Durchaus positiv sah man auch das GTI-Treffen am Wörthersee. "Das bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung einiges passiert, ist klar. Aus diesem Gesichtspunkt sind 20 (großteils leicht) Verletzte bei 41 Verkehrsunfällen keine große Tragik. Bedenklich stimmen allerdings die 36 Führerscheinabnahmen wegen Alkohol. Auch drei Probeführerscheinbesitzern wurde die Lenkerberechtigung entzogen. Diese Risikogruppen muss man weiterhin im Auge behalten", meint Obermayr.

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ÖAMTC-Informatioanzentrale / Ob, Kö

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