Trannacher vor Muttertag: Bessere Rahmenbedingungen wichtiger als Blumen

Insbesondere Frauen in Österreich weiter armutsgefährdet

Klagenfurt (SP-KTN) - "Blumen und schöne Worte sind nicht genug, die Kärntner Mütter müssen endlich Rahmenbedingungen erhalten, die das Leben mit Kind und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern", fordert die Frauenvorsitzende der SPÖ-Frauen in Kärnten, Sieglinde Trannacher anlässlich des bevorstehenden Muttertages. In den politischen Forderungen der SPÖ seien die notwendigen Vorraussetzungen längst manifestiert, die Regierung brauche diese nur umzusetzen, so Trannacher. "Die Verbesserung des Kindergeldes, die Einführung des Vaterschutzmonats, der flächendeckende Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen sowie die Erleichterung des Wiedereinstieges nach Berufsunterbrechung müssen klare Ziele sein."

Während viele Familien den Muttertag jedes Jahr zum Anlass nehmen um Mütter zu würdigen, trete die Bundesregierung die Rechte der Frauen weiterhin mit Füßen, so die Kritik der Kärntner SPÖ-Frauen. Der Sozialbericht 2003-2004 hat die dramatische finanzielle Lage vieler Familien verdeutlicht. Rund 540.000 Menschen, die in Familien mit Kindern leben und jeder dritte Alleinerziehende (31 Prozent) - in der Regel sind das Frauen - sind armutsgefährdet. "Blumen und schöne Worte sind nicht genug, tun Sie endlich was für die Frauen in Österreich Herr Bundeskanzler", appelliert Trannacher abschließend an Bundeskanzler Schüssel.

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