Kukacka: Flugsicherungsanlage Hochficht bringt mehr Sicherheit und stärkt Luftfahrtstandort Oberösterreich

Wesentliche Verbesserung durch Projekt Hochficht sowohl für Kontrolle des oberen Luftraumes, als auch für den Anflug auf den Flughafen Linz

Wien, 7.Mai 2005 (OTS) - "Für das Verkehrsministerium steht außer Frage, dass das Neubauprojekt der Flugsicherungsanlage Hochficht zur Aufrechterhaltung und Verbesserung für die Sicherheit der Luftfahrt in Oberösterreich dringend notwendig ist", erklärte heute, Samstag, Verkehrsstaatssekretär Mag.Helmut Kukacka zur Disskussion um die Neuerrichtung der Flugsicherungsanlage am Hochficht in Oberösterreich.****

Der Standort sei von Austro Control als ideal definiert worden, es bestünden keinerlei medizinische und ökologische Bedenken, da zum einen die Strahlenbelastung deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Toleranzwerten liege und zum anderen bereits großteils die notwendige Infrastruktur bestehe, wodurch sich die Baumaßnahmen auf die Errichtung der Radaranlagen beschränken würden. "Die Flugsicherungsanlage Hochficht hilärtngegen stärkt den Luftfahrtstandort Oberösterreich und verbessert die Sicherheit für die Flugpassagiere am Flughafen Linz weiter", erke Kukacka.

Die Neuerrichtung der Radaranlage sei deshalb notwendig geworden, da die alte bestehende Radaranlage Feichtberg nicht mehr den modernen Anforderungen entspreche und die Radarabdeckung im Norden des Bundesgebietes nicht optimal sei. Der neue Standort Hochficht sei dagegen ideal, da er die beste Einsicht sowohl nach Linz, als auch nach Norden biete, und eine gute Funk-Überdeckung in den nördlichen Sektoren der Flugsicherung gewährleiste. Daher bringe das Projekt Hochficht sowohl für die Kontrolle des oberen Luftraumes, als auch für den Anflug auf den Flughafen Linz eine wesentliche Verbesserung, erklärte Kukacka.

Positiv auf die Standortentscheidung habe sich auch das Faktum ausgewirkt, dass die notwendige Infrastruktur, wie Zufahrtstraßen und Strom, teilweise bereits vorhanden seien, und dass es keine unmittelbar betroffenen Anrainer gebe. Der gesamte Berg gehöre dem Stift Aigen Schlägl. Das Stift habe die entsprechende Parzelle für den Bau bereits zur Verfügung gestellt. Auch die Gesundheitsbedenken der Anrainergemeinden seien unbegründet, da die Strahlenbelastung durch die Radaranlage weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Toleranzwerten liege und auch den für Mobilfunk-Frequenzbänder (900 MHz und 1800 MHz) angewandten sogenannten "Salzburger Vorsorgewert" nicht überschreite.

Der Bauverhandlungstermin sei im Juni geplant. Der Wunsch der Bevölkerung nach Informationen über das geplante Projekt sei natürlich verständlich, Austro Control werde dazu noch im Mai entsprechende Informationsabende abhalten. "Oberösterreich braucht diese neue Flugsicherungsmaßnahme zur wesentlichen Verbesserung der Sicherheit für den Anflug auf den Flughafen Linz und zur besseren Funk-Überdeckung in den nördlichen Sektoren. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass der Baubeginn planmäßig im Sommer beginnen und die Anlage innerhalb des nächsten Jahres in Betrieb gehen kann", schloss Kukacka.

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