Nasko: Land NÖ unterstützt Arbeitsstiftung Voith III mit 44.000 Euro

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist eine zentrale Aufgabe

St. Pölten, (SPI) - (OTS) - Im Juni 2005 werden durch die Auflösung von Produktionsbereichen der Firmen Voith Paper und Voith Turbo über 50 Personen ihren Arbeitsplatz in St. Pölten verlieren. Der "Verein Transjob - Verein für Wirtschafts- und Beschäftigungsinitiativen" wird bis zu 40 Betroffenen ab April 2005 in der Arbeitsstiftung "Voith III" den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Die Gesamtkosten des Projekts werden ohne Einrechnung des Arbeitslosengeldes mit 220.000 Euro veranschlagt. Das Land NÖ und das Arbeitsmarktservice NÖ unterstützen diese Arbeitsstiftung mit jeweils 44.000 Euro. Der restliche Finanzierungsbedarf wird durch die Unternehmen aufgebracht. "Arbeitsstiftungen vereinen zwei wichtige Aspekte. Auf der einen Seite werden den ArbeitnehmerInnen die fachliche Aus- und Weiterbildung ermöglicht, auf der anderen Seite werden ihnen jenes Vertrauen und jene Qualifikation vermittelt, die für den erfolgreichen Wiedereintritt in die Arbeitswelt so wichtig sind", freut sich St. Pöltens SP-LAbg. Prof. Dr. Siegfried Nasko über den Beschluss der NÖ Landesregierung.****

"Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist eine zentrale Aufgabe, deshalb unterstützt das Land Niederösterreich seit Jahren Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die den Wiedereintritt in das Berufsleben und das berufliche Fortkommen erleichtern, ganz gezielt", erklärt der SP-Landtagsmandatar. Eine effiziente aktive Arbeitsmarktpolitik kann nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen. Arbeitslosigkeit ist ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem. Insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit hat negative psychische und soziale Auswirkungen. Es liegt ganz klar auf der Hand, dass den Betroffenen rasch und wirksam dabei geholfen werden muss, möglichst schnell wieder in den Berufsprozess einzusteigen. "Arbeitslosigkeit kann jeden treffen, schneller als man glaubt. Im Fall des jahrzehntelang führenden St. Pöltner Paradeunternehmens Voith zeigt sich die Dramatik besonders deutlich. Die Niederlassung in St. Pölten steht wirtschaftlich gut da und schreibt Gewinne, keiner von den Beschäftigten hätte so rasch mit einer weiteren Entlassungswelle gerecht, da erst unlängst im Zuge von Umstrukturierungen Beschäftigte ihren Job verloren. Aus diesem Grund begrüße ich die nun getroffene Lösung für die 40 ArbeitnehmerInnen ausdrücklich", so LAbg. Nasko abschließend.
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