Kurt Scheuch: Grilc reitet an Festtag für Kärnten geschmacklose Attacke gegen Landeshauptmann

Hannes Androsch-Zitat beweist: künstlicher Aufschrei - Entschuldigung gefordert

Klagenfurt (OTS) - Als eine peinliche und an diesem heutigen
Festtag völlig geschmacklose Attacke wertet Klubobmann Kurt Scheuch die jüngste Äußerung von VP-Klubobmann Grilc, der Haider auf primitivste Weise vorgeworfen hatte, er habe in seiner Festrede das nationalsozialistische Terrorregime auf eine Stufe mit den innerösterreichischen Ereignissen bis 1938 bzw. mit der Besatzungszeit bis 1955 gestellt.

Scheuch verweist in diesem Zusammenhang auf ein Zitat von Hannes Androsch, der in der Ausgabe des Kurier vom 27.04.2005 sagte: "Wenn Außenminister Leopold Figl in den Maitagen 1955 gesagt hat, ,das ist nun das Ende von 17 Jahren Unfreiheit und Unterdrückung`, gibt es viele, die hier 22 Jahre gesagt hätten - und sagen. Der beschämende Heldenplatz ist ohne den Austrofaschismus nicht zu verstehen."

Kurt Scheuch: "Wo ist da der künstliche Aufschrei eines Herrn Grilc? Es gab keinen, weil es auch keinen Anlass dafür gibt und den gibt es auch heute nicht!"
Er forderte daher Grilc auf, sich für diese unglaubliche Entgleisung an einem Festtag für Kärnten, an dem wir sogar den Bundespräsidenten zu Gast hatten, ausdrücklich bei Landeshauptmann Jörg Haider und den Kärntenrinnen und Kärntner zu entschuldigen. Scheuch richtete Grilc außerdem aus, in Hinkunft politische VP-Spielchen mit der schmerzvollen Vergangenheit Österreichs zu unterlassen.

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