Neugebauer: Mitarbeiter am Erfolg der Unternehmen beteiligen!

Wien (OTS) - Zum morgigen Tag der Arbeit erklärte heute, Samstag, ÖAAB-Bundesobmann Abg.z.NR Fritz Neugebauer, dass "sich eine verantwortungsvolle und soziale Politik vor allem der Problematik der Arbeitslosigkeit widmen müsse". Die Tatsache, dass sich die Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik seit dem Jahr 1999 fast verdoppelt hätten, zeige deutlich, dass die österreichische Bundesregierung diese Verantwortung erfolgreich wahrnehme. "Trotz einer - vor allem von Deutschland auf uns herüberschwappenden - schwachen Konjunkturlage ist es Österreich gelungen, im Jahr 2004 die niedrigste Arbeitslosigkeit im EU-Vergleich zu erzielen. Trotz dieser positiven Vergleichsdaten gilt: Jeder Arbeitslose ist einer zuviel. Aber wir sind auf dem richtigen Weg", so Neugebauer weiter.

Besonders gefordert sei eine verantwortungsvolle Politik im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit. "Gerade den jungen Menschen in unserem Land müssen wir zeigen, dass wir sie brauchen, dass ihre Arbeitskraft und ihr Arbeitswille von der Gesellschaft nicht zurückgewiesen, sondern geschätzt und gebracht wird", so Neugebauer weiter. Die Initiativen, jedem Jugendlichen zumindest einen Ausbildungsplatz zu sichern, seien daher sehr zu begrüßen. Man müsse aber auch die Unternehmen in die Verantwortung nehmen, denn "in den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen für eine höhere Lehrlingsaufnahmequote geschaffen, die es nun gilt, optimal zu nützen", betonte Neugebauer. Es gelte, auch in diesem Bereich ein gesamtgesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein zu schaffen, um in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Teile der Gesellschaft den Jugendlichen Perspektiven eröffnen zu können.

Der bevorstehende 1. Mai sei aber auch ein Tag, an dem "die soziale Gerechtigkeit zur Sprache kommen muss". In Zeiten, in denen Unternehmen Rekordgewinne schreiben, die Exportquote steige und trotzdem Arbeitsplätze abgebaut würden, müsse man sich schon die Frage stellen, "ob Aktienkurse nur steigen, wenn Mitarbeiter freigesetzt werden. Das kann nicht Sinn und Zweck des Wirtschaftslebens, das kann nicht die Vision für eine Arbeitswelt im 21. Jahrhundert sein", erklärte der ÖAAB-Bundesobmann.

Gefordert seien zukunftsträchtige und zukunftsfähige Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, die "die Möglichkeit schaffen, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt am Unternehmenserfolg partizipieren zu lassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Teil des Unternehmens - Beteiligungsmodelle führen zu einer stärken Identifikation", erläuterte der ÖAAB-Bundesobmann. Im Bereich der Top-Manager mache man via Stock-Options seit Jahren vor, dass solche Beteiligungsmodelle hervorragend funktionieren könnten. "Jetzt müssen auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die entscheidend zum Erfolgsweg, auf dem sich unser Land befindet, beigetragen haben, via Mitarbeiterbeteiligung ihren Anteil am gesamtwirtschaftlichen Erfolg erlangen können", schloss Neugebauer.

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