FSG Bau-Holz zum 1. Mai: Arbeitsmarktgipfel muss endlich Ergebnisse bringen

Driemer bekräftigt anlässlich des 1. Mai die Forderung nach einer Schwerarbeitsregelung

Wien (OTS) - Wien (FSG Bau-Holz). Zum Tag der Arbeit bekräftigt
der Bundesvorsitzende der FSG Bau-Holz Johann Driemer seine Forderung nach einer Rückkehr der Bundesregierung zum sozialen Konsens und zu einer Politik für die Menschen in Österreich. Hauptforderungen der FSG Bau-Holz bei den 1. Mai-Feiern an die Bundesregierung sind weiterhin die Einführung einer zukunftsweisenden Schwerarbeitsregelung und ein Schwenk zu einer aktiven Arbeitsmarktpolitik.++++

Die FSG Bau-Holz nimmt an den traditionellen "1. Mai-Feiern" in Wien auch heuer wieder mit einem eigenen großen Zug teil und verweist einmal mehr auf ihre Forderungen:

· Schwere berufliche Belastungen müssen im Pensionsrecht

berücksichtigt werden, und zwar mit einer Regelung, die den Betroffenen auch wirklich etwas bringt. Die Bundesregierung ist hier immer noch säumig, während die Belastungen durch die sogenannte Pensionsreform bereits voll durchschlagen.
· Der Arbeitsmarktgipfel am 1. Mai muss endlich den Weg zu einer aktiven Arbeitsmarktpolitik weisen. Die höchsten Arbeitslosenzahlen der Zweiten Republik waren der Bundesregierung bislang bloß Schönredeversuche und untaugliche Vergleiche wert. Das alles bringt den Arbeitslosen nichts. Es muss zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auch einen Ausbau der Infrastruktur und bessere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten geben.
· Ein deutliches Nein zu einer Dienstleistungsrichtlinie mit einem Herkunftslandprinzip, das die sozialen Standards in Österreich untergräbt und Lohndumping Tür und Tor öffnet.
· Ein Stopp dem Steuer- und Sozialbetrug durch gesetzliche Regelungen, die wirklich etwas bringen. Ein Dienstleistungsscheck allein ist ein untaugliches Mittel. Es geht um Tausende Arbeitsplätze und viele Millionen Euro an vorenthaltenen Steuern und Abgaben.

Die FSG Bau-Holz feiert am 1. Mai auch noch einmal das 60-jährige Jubiläum von ÖGB und Gewerkschaft Bau-Holz. Driemer: "Wir sind stolz darauf, in diesen 60 Jahren Vieles für die ArbeitnehmerInnen erreicht zu haben. Und wir kämpfen auch weiterhin dafür, dass die Menschen in Österreich in sozialer Sicherheit leben können. Wir konnten in allen unseren Branchen, in denen wir heuer bereits Kollektivvertragsverhandlungen geführt haben, Lohnerhöhungen und rahmenrechtliche Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen erkämpfen. Wir haben uns gemeinsam mit dem ÖGB und den anderen Fachgewerkschaften deutlich gegen eine Arbeitszeitverlängerung mit Einkommensverlust ausgesprochen, wie er von der Industrie gefordert wurde, und wir sind damit erfolgreich gewesen. Und wir treten weiterhin, national wie auch international, für die Rechte der ArbeitnehmerInnen ein."

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