SP-Haider: 40.000 OberösterreicherInnen am 1. Mai ohne Arbeit!

Regierung muss Arbeitslosigkeit endlich wirksam bekämpfen

Linz (OTS) - Wenn die SozialdemokratInnen heuer, 60 Jahre nach dem Wiedererstehen der Republik Österreich, zum 60. Mal den 1. Mai feiern, so hat dieser Tag der Arbeit eine besondere Bedeutung. Fast 40.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher stehen ohne Arbeit, das sind um 2.600 mehr als im Vorjahr. "Der Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich verträgt keinen Aufschub. Es müssen sofort wirksame Gegenmaßnahmen gesetzt werden," erneuert LH-Stv. Erich Haider zum morgigen Tag der Arbeit die Forderung der Sozialdemokraten nach einer aktiven Arbeitsmarktpolitik. "Wir wollen verhindern, dass die Arbeitslosen zu einer bloßen Zahl in der Statistik verkommen, die für diese Regierung offenbar eine vernachlässigbare Größe darstellt. Arbeitslosigkeit ist für jeden Einzelnen, der davon betroffen ist, ein bitteres Schicksal. Und es ist Aufgabe der Politik, sie wirksam zu bekämpfen!", erinnert der SPÖ-Landeschef die schwarz/blau/orange Regierung an ihre eigentlichen Aufgaben.

Anstatt zu handeln feiert diese Regierung ihre fünf gemeinsamen Jahre, obwohl es da wahrlich nichts zu feiern gibt. Es gibt keinerlei Impulse für den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft kommt nicht und nicht in Schwung, die Massenkaufkraft sinkt und die Spirale dreht sich immer weiter nach unten.

Besonders traurig ist die Tatsache, dass die Zahl der jungen Arbeitslosen zwischen 15 und 24 Jahren im März gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres wieder um 6% gestiegen ist und mehr als Drittel der AMS-SchulungsteilnehmerInnen jünger als 25 Jahre ist. "In dieser Situation ist es völlig falsch, wenn die Förderung von zwischen- und überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen für Lehrlinge in Oberösterreich um 15% von 730 Euro auf 620 Euro gesenkt werden soll", kritisiert Erich Haider. "Wir wollen, dass unsere Jugend eine breite und umfassende Ausbildung bekommt, damit sie den raschen Wandel in der Berufswelt selbst erfolgreich gestalten kann", so Haider.

Mit allen Verschlechterungen, die arbeitende Menschen quer durch alle Altersschichten treffen, macht die derzeitige Regierung den Menschen Angst. Sie haben Angst um ihren Arbeitsplatz, Angst vor Krankheit, die sie den Job kosten kann, Angst um ihre Versorgung im Alter, Angst vor einer ungewissen Zukunft "Die Menschen haben genug von dieser einseitigen Politik. Es ist Zeit für mutige Alternativen und die Sozialdemokraten nehmen diese Herausforderung an. Es gibt heuer noch mehr Maiveranstaltungen und -feiern in Oberösterreich als in den Jahren zuvor. Auch das zeugt vom Zusammenhalt der SPÖ und ihrer Entschlossenheit, mit Mut und den Werten der Sozialdemokratie unser Land wieder in eine gute Zukunft zu führen!", betonte Haider abschließend.

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