• 29.04.2005, 13:58:49
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STEIBL: DIENSTLEISTUNGSSCHECK BIETET FRAUEN UNGEAHNTE MÖGLICHKEITEN

Neue Beschäftigungsmöglichkeit heute Thema im Wirtschaftsausschuss -
Gesetz soll 2006 in Kraft treten

Wien, 29. April 2005 (ÖVP-PK) "Mit dem Dienstleistungsscheck
schaffen wir es endlich, Frauen, die bisher ohne jegliche
sozialrechtliche Absicherung gearbeitet haben, eine Basis zu bieten",
sagte heute, Freitag, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl,
Mitglied im Wirtschaftsausschuss, in dem der Dienstleistungsscheck
(DLSG) heute Tagesordnungspunkt ist. "Heute haben wir im
Wirtschaftsausschuss mit der parlamentarischen Behandlung begonnen,
und nun heißt es, das Schiff in den sicheren Hafen zu führen, damit
das Gesetz mit 1. Jänner 2006 in Kraft treten kann." ****

Unverständlich ist der Familiensprecherin, warum sich der ÖGB
beispielsweise in seinem Nachrichtendienst dagegen ausspricht.
"Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nun unabhängig vom Ausmaß
ihrer Beschäftigung unfallversichert sein. Bei einem Einkommen über
der Geringfügigkeitsgrenze sind sie künftig vom
Krankenversicherungsschutz umfasst und haben auch die Möglichkeit,
einen Pensionsanspruch zu erwerben. Ginge es hingegen nach den
sozialdemokratischen Vertreterinnen und Vertretern des ÖGB, würden
diese Frauen noch lange ohne Pensionsanspruch weiterarbeiten. "So
stelle ich mir jedenfalls keine ArbeitnehmerInnenvertretung vor", so
Steibl.

"Der Dienstleistungsscheck wird Frauen, aber auch Männern, die
unterschiedlichsten Möglichkeiten bieten, damit sie auch im Alter mit
einer Pension versorgt sind. Er wird in Postämtern und Trafiken zu
kaufen sein. Er bietet eine unbürokratische und legale Möglichkeit
der Beschäftigung. So kann der Dienstleistungsscheck für kurzfristige
Dienstverhältnisse im Bereich der Unterstützung bei der
Haushaltsführung, Reinigung, Kinderbetreuung oder Gartenarbeit
verwendet werden. Die ArbeitnehmerInnen können bei verschiedenen
ArbeitgeberInnen beschäftigt sein und so nach der Anzahl ihrer
Dienstleistungsschecks ihr Einkommen selbst bestimmen", erläuterte
Steibl.

"Wir haben seitens der Regierung ein interessantes Angebot
geschaffen, um ArbeitnehmerInnen aus der Schwarzarbeit zu holen und
gleichzeitig einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und
Familie zu leisten. Das ist ein erster Schritt in die richtige
Richtung!" freut sich die Familiensprecherin.
(Schluss)

OTS0261    2005-04-29/13:58

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK

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