Zukunftsfonds: SPÖ forciert Gender-Mainstreaming

Trannacher: Verbindliche Präambel für die Satzungen ist wichtiger Schritt

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner SPÖ will den Aspekt des Gender Mainstreaming in Form einer verbindlichen Präambel in den Satzungen des Kärntner Zukunftsfonds verankert wissen. "Ich halte es für einen wesentlichen Schritt und für die Manifestierung des politischen Willens der Gleichbehandlung im Rahmen des Zukunftsfonds", stellte die Frauenvorsitzende der Kärntner Sozialdemokraten, LAbg. Sieglinde Trannacher am Donnerstag am Rande der Landtagssitzung in Kärnten fest. Trannacher betonte, dass es sich bei der Aufforderung an die Landesregierung die Verankerung sicherzustellen, um eine klare Forderung der SPÖ-Frauen handelt, der mit dem Antrag Rechnung getragen werden soll.

"Wenn schon die schwarz-blaue Bundesregierung nicht einsieht, wie wichtig Gender Mainstreaming ist, werden wir in Kärnten immer wieder Zeichen und Maßnahmen setzen, von denen die Bundesregierung lernen kann", so Trannacher. Die Bundesregierung müsse endlich verstehen, dass es neben Signalen einer nationalen Kraftanstrengung bedarf, um die Situation der Frauen insbesondere am Arbeitsmarkt zu verbessern und, dass Politiker mit Verantwortungsbewusstsein nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können.

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