Scheuch: Kärntner Naturschutzgesetz ist eine vorbildliche Lösung

Klagenfurt (OTS) - Bei der heutigen Ausschusssitzung für Land-, Forstwirtschaft, Naturschutz, Raumplanung und Nationalparks konnte für den Natur- und Umweltschutz in Kärnten eine vorbildliche Lösung gefunden werden, welche auch Interessen der Grundbesitzer und der Wirtschaft berücksichtigt, berichtet der freiheitliche Klubobmann und Vorsitzende des Ausschusses Ing. Kurt Scheuch. So werte das Gesetz den jetzigen Naturschutzbeirat zur Umweltanwaltschaft in Kärnten auf. Bestellt werde dieses Gremium von der Kärntner Landesregierung auf Vorschlag von Naturschutzorganisationen, wobei gesetzlich sicher gestellt sei, dass ein Vertreter der fünfköpfigen Gruppe ein praktizierender Land- und Forstwirt sein muss. "Der Naturschutzbeirat hat, wie der Name schon sagt, vornehmlich die Interessen des Naturschutzes wahrzunehmen und entspricht natürlich nicht, wie von ÖVP-Vertretern gewünscht und mehrmals gefordert, einer Interessensvertretung wie der Wirtschafts- oder Landwirtschaftskammer, die im Übrigen in ihren Stellungnahmen eine Aufwertung der Kärntner Naturschutzinteressen überhaupt in Frage stellten", so der Vorsitzende des Ausschusses. Nichts desto trotz beinhalte das Gesetz in mehreren Punkten einen sinn- und maßvollen Umgang mit dieser komplexen, aber gerade für die Zukunft unserer Kinder so wichtigen Materie! "Es muss das Ziel aller Kärntnerinnen und Kärntner sein, die natürlichen Ressourcen unseres Landes, um die uns so viele weltweit beneiden, zu bewahren", so Scheuch weiter. Darüber hinaus dürfe natürlich nicht vergessen werden einvernehmliche Lösungen mit den betroffenen Grundeigentümern (Vertragsnaturschutz) anzubieten. Die gesetzliche Vorgabe im Kollektiv-Organ des Naturschutzbeirates mit zweidrittel Mehrheiten zu entscheiden, gewährleiste auch eine breite Diskussion und eine gute Interessensabwägung in diesen Gremien.

Am Rande sei auch noch zu bemerken, dass im Gesetz viele Nebenmaterien, wie zum Beispiel das Sammeln von Mineralien, neu geregelt wurden. Klar gestellt seien auch personelle, sachliche und finanzielle Ressourcen, welche die Arbeit des Beirates ermöglichen werden. "Die Sorge um unsere Natur und Umwelt ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft und Gegenwart. Das Gesetz wird mithelfen diese Anliegen ihrer Wertigkeit entsprechend zu behandeln", so Klubobmann Scheuch schließend.

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