Scheele: Produktion von Konsumgütern ohne Giftstoffe ist machbar

Greenpeace-Veranstaltung bestätigt Notwendigkeit der Chemikalien-Verordnung REACH

Wien (SK) Ein "Beispiel für ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Industrie und Konsumentenschutz nennt Karin Scheele, SPÖ-Europaabgeordnete und Mitglied des Umweltausschusses, die heutige unter dem Titel "Substitute With Style" statt findende Greenpeace-Veranstaltung in Brüssel. Konkret präsentiert die Umweltorganisation eine "giftstoff-freien Catwalk" mit Produkten namhafter Unternehmen. Alle präsentierten Erzeugnisse haben eines gemeinsam: Sie wurden ohne den Einsatz gefährlicher Chemikalien hergestellt. Am "Catwalk" beteiligt sind Firmen wie etwa Hennes & Mauritz, Reebok, Sony Ericsson, und IKEA. ****

Scheele dazu: "Der heutige Abend wird hoffentlich eines klar machen:
Güter des täglichen Gebrauchs und deren umweltfreundliche, den Anforderungen eines modernen Konsumentenschutzes entsprechende Erzeugung müssen kein Widerspruch sein. Und genau darum geht es mir auch bei der geplanten Chemikalien-Verordnung REACH."

Die Teilnehmerliste und die präsentierten Produkte - von Textilwaren bis zur Unterhaltungselektronik - würden jedenfalls all jenen Lügen strafen, für die REACH einen angeblich unausweichlichen Wettbewerbsnachteil Europa mit sich bringt.

"Die neue EU-Chemikalienpolitik soll kein Arbeitsplatz-Vernichter sein. Im Gegenteil: Innovation soll gefördert werden, der Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt sollen endlich jenen Stellenwert erhalten, den sie verdienen", so Scheele abschließend. (Schluss) ps/mp

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