Posch: Haider lässt grundlos Heim für Asylwerber schließen

Symptomatisch für menschenverachtende Politik der BZÖ-FPÖ

Wien (SK) Als "symptomatisch für die menschenverachtende Politik" der BZÖ-FPÖ in Kärnten bezeichnete SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch die Schließung eines von zwei Heimen für Asylwerber in der Gemeinde Döbriach/Millstättersee. Zurzeit sind in einer ehemaligen Pension 36 Flüchtlinge untergebracht, die Hälfte sind Kinder. Ohne Angabe von Gründen wird auf Weisung von LH Haider das Heim nun mit 31. Mai gesperrt. Haider habe bestätigt, den Schließungsauftrag persönlich gegeben zu haben und darauf verwiesen, es sei bundesweit akkordiert, dass Asylwerber in Tourismuszentren bestenfalls vorübergehend untergebracht werden. Für Posch zeigt diese Vorgehensweise einmal mehr, dass mit der Kärntner BZÖ-FPÖ "keine vernünftige Politik" zu machen ist. Der SPÖ-Menschenrechtssprecher empfiehlt der Kärntner SPÖ daher, einen Schlussstrich unter diese "Schmuddel-Koalition" mit der BZÖ-FPÖ zu ziehen. ****

Eine absolut "unrühmliche Rolle" bei dieser Geschichte spiele der Campingplatz-Besitzer Dieter Burgstaller, führte Posch weiters gegenüber dem SPÖ-Pressedienst aus. Burgstaller, seines Zeichen auch BZÖ-Gemeinderat, hatte im Vorfeld 800 Unterschriften gegen das Heim gesammelt und massiv "primitive Stimmungsmache betrieben". Demgegenüber habe die Bevölkerung den Versuch unternommen, eine sachliche Lösung zu finden. Zu diesem Zwecke wurde eine überparteiliche Initiative gegründet, deren Engagement auch dazu geführt habe, dass die Integration der Flüchtlinge hervorragend funktionierte. Burgstaller müsse klar sein, dass er sich mit seiner Aktion im Endeffekt "ins eigene Fleisch schneiden wird", verdiene er letztendlich seinen Unterhalt mit dem Geld von Fremden, so der SPÖ-Menschenrechtssprecher abschließend. (Schluss) ps

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