ÖVP zur Lage auf dem Wiener Arbeitsmarkt

Wien (OTS) - Die Beschäftigungsentwicklung in Wien sei sehr ernst, konstatierten Montag der Klubobmann der Wiener ÖVP, LAbg. Dr. Matthias Tschirf, und der Landessekretär des ÖAAB Wien, Alfred Hoch, in einer Pressekonferenz. Der jüngst bekannt gegebene Rückgang der Arbeitslosigkeit in Wien sei nur durch eine deutlich höhere Zahl von Schulungen zustande gekommen. Ende März d.J. seien 19.407 Personen in Schulung beim AMS-Wien, um 39,6 Prozent mehr als im März des Vorjahres. Die Schulungen selbst seien oft ungeeignet und die Berater des AMS seien zu wenig erfahren. Kritisiert wurden auch die gescheiterten Gespräche um die Ansiedlungspläne der Firma Baxter.

Die Wiener ÖVP fordert daher "ehrliche Zahlen statt Verschönerungsaktionen" bei den Arbeitslosen, lebenserfahrene AMS-Berater - geeignete Arbeitslose sollten als Berater eingestellt werden -, und ein besseres Zusammenspiel zwischen WAFF und AMS, um parallele Aktionen wie z.B. bei der Stellenaquirierung, zu vermeiden. Auch ein deutlicher Bürokratieabbau in der Arbeitsmarktverwaltung sei ebenso notwendig. Das AMS sollte Schulungen nicht weiter delegieren, sondern praxisnah selbst organisieren. Schließlich müsste bei Gesprächen über Betriebsansiedlungen mehr Effizienz von der Stadt an den Tag gelegt werden, fordern Tschirf und Hoch.

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