Partik-Pablé fordert Rumänien und Bulgarien auf EU-Reife zu erlangen

Kein Beitritt unter den gegebenen Voraussetzungen

Wien, 2005-04-24 (fpd) - "Sollten die Sicherheitsstandards aber auch das Gerichtssystem bis zum Beitritt von Rumänien und Bulgarien nicht in Ordnung gebracht werden, müsse man über eine Verschiebung des EU-Beitritts nachdenken, so die freiheitliche Klubobmannstellvertreterin, Sicherheitssprecherin Helene Partik-Pablé. "Da das organisiertes Verbrechen, Korruption und Kinderkriminalität derzeit in diesen beiden Ländern so stark ausgebildet sind, rechne ich nur schwer damit, dass in den nächsten zwei Jahren eine EU-Reife erkennbar wird." *****

Gerade für Österreich gingen von solchen Ländern gefährliche Wirkungen aus, "die die bereits jetzt sehr hohe Kriminalität noch weiter anheizen würde." Rumänien und Bulgarien müsse klar gemacht werden, dass neben den wirtschaftlichen Anpassungen an die EU auch die rechtlichen dringend notwendig seien, um nicht Gefahr zu laufen, dass ein Beitritt auf nach 2007 verschoben werde.
"Aus derzeitiger Sicht ist ein Beitritt verantwortungslos und orientiert sich nicht an der Befindlichkeit der europäischen Bevölkerung", so Partik-Pablé abschließend.

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