ARBÖ: Hoffen auf Prokop bei Warnwesten-Toleranz

ARBÖ begrüßt Unterstützung durch Minister Gorbach

Wien (OTS) - Wien (OTS) - Ob die Exekutive nach Inkrafttreten der Warnwestenpflicht ab 1. Mai während der Sommermonate Toleranz üben wird, hängt in erster Linie von Innenministerin Liese Prokop ab. Der ARBÖ hat bereits vor Ostern in einem Brief an die Innenministerin um drei Monate Toleranz für in- und ausländische Lenker gebeten, welche noch keine Warnweste mit sich führen. Ziel ist Aufklärung statt Bestrafung, zumal zahlreiche Touristen über die neue gesetzliche Regelung in Österreich nicht hinreichend informiert sind. Um dem vorzubeugen, hat der ARBÖ in Zusammenarbeit mit der Österreich-Werbung eine groß angelegte, internationale Informationskampagne gestartet.

Der ARBÖ begrüßt die Unterstützung durch Verkehrsminister Hubert Gorbach, sich für diese Toleranz bei seiner Regierungskollegin Prokop einzusetzen. In einem Erlass wird Verkehrsminister Gorbach in diesen Tagen sicherstellen, dass Lenker, die sich nach einer Panne oder auf der Autobahn ohne Warnweste bewegen, nicht doppelt bestraft werden, sondern bei einem Organstrafmandat nur 14 Euro zu bezahlen haben. Das Gesetz und die Ermächtigung des Innenministeriums an die Exekutive hätten eine Doppelbestrafung für Nicht-Mitführen und Nicht-Anlegen der Warnweste ermöglicht.

Nach einer österreichweiten Erhebung des ARBÖ haben sich bereits 84 Prozent der Lenker mit Warnwesten eingedeckt. Die meisten verstauen die sicherheitsfördernde Weste griffbereit im Fahrgastraum. Allerdings haben 35 Prozent die Warnweste entgegen der Ratschläge der Sicherheits-Experten im Kofferraum liegen, was einen raschen Zugriff im Pannenfall erschwert.

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