"trend": Betandwin hat bestbezahlte Vorstände Österreichs

Jeweils rund 28 Millionen Euro Jahresgage für Manfred Bodner und Norbert Teufelberger.

Wien (OTS) - Der hohe Aktienkurs des Internetwettenanbieters Betandwin macht die beiden Vorstände Manfred Bodner und Norbert Teufelberger zu den höchstdotierten Managern Österreichs, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner Dienstag erscheinenden Ausgabe. Das liegt vor allem an den Stock-Options, die dem Duo vor zwei Jahren zusätzlich zum normalen Gehalt eingeräumt wurden. Sie berechtigen sie nun, da die Erfolgskriterien für 2004 eingehalten wurden, zum Bezug von jeweils rund 200.000 Unternehmensaktien - zu einem Ausübungspreis von 4,05 Euro. Zusätzlich können und konnten Bodner und Teufelberger für 2004 Aktien aus dem normalen Mitarbeiterbeteiligungsprogramm beziehen. In Summe ist ihr Paket -berechnet am Durchschnittskurs der Betwandwin-Aktie des vergangenen Monats April von etwa 100 Euro - jeweils um die 28 Millionen Euro wert (falls der Kurs weiter steigt auch mehr). Manfred Bodner sieht die Sache nicht als Gehalt im üblichen Sinn: "Eigentlich sehen wir uns ja mit unserem zehn Prozent Anteil als Miteigentümer der Firma" Zum Vergleich: Der Chef der deutschen Bank, Josef Ackermann, wurde 2004 mit knapp über zehn Millionen Euro entlohnt. In Österreich galt bisher Michael Treichl, der Chef der Erste-Bank mit einer Gage von 4,5 Millionen Euro als bestbezahlter Manager.
Der Aufsichtsratsvorsitzende von Betandwin, Hannes Androsch, hat seine Zustimmung zur Optionsausübung bereits signalisiert. Zumal, so berichtet der "trend"" weiter, die beiden Vorstände größere Projekten in Angriff nehmen: Zum einen soll das ganze Unternehmen bis Herbst ein neues Corporate Design bekommen. Die französische Top-Agentur Degrippes/Gobé - derzeit auch für Palmers tätig - wird den Außenauftritt des Wettanbieters neu gestalten. Sogar der Firmennamen wird überdacht. Darüber hinaus scheint nun nach monatelangen Spekulationen sicher, dass die Vorstände in den nächsten Wochen Verhandlungen mit dem zweitgrößten englischen Sportwettanbieter, Sportingbet, über eine wechselseitige Beteiligung, Fusion oder Merger beginnen. Dazu wollten die beiden Betandwin-Vorstände keinen Kommentar abgeben.

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