"profil": China will Glock-Pistolen kaufen

Rätselraten über Österreichs Haltung zum EU-Waffenembargo

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, versuchen der österreichische Waffenproduzent Gaston Glock und die Volksrepublik China miteinander ins Geschäft zu kommen.

Diesbezügliche Informationen wurden "profil" von Finanzstaatssekretär Alfred Finz bestätigt, der vergangene Woche mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel einen offiziellen Besuch in China absolvierte.

Im Rahmen der Visite war Finz am Mittwoch mit dem chinesischen Vizefinanzminister Li Yong zusammengetroffen. Finz über das Gespräch:
"Er meinte, für den Fall, dass das EU-Waffenembargo gegen China aufgehoben würde, habe das Land großes Interesse, Glock-Pistolen zu kaufen."

Ob sich Österreich für ein Ende des Embargos einsetzt - und damit Glock indirekt unterstützt - ist unklar. Schüssels Antwort in Peking:
"Die Zeit ist noch nicht reif." Chinas größte fremdsprachige Tageszeitung "China Daily" schreibt freilich, Premierminister Wen Jiabao habe sich nach einem Gespräch mit dem Kanzler "erfreut über Österreichs positive Haltung zur Aufhebung des Embargos" gezeigt.

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